Größte Spinnen- und Insektenausstellung Deutschlands in Koblenz - Anzeige -
Streichelzoo gegen Spinnen-Angst
Spinnen und andere Insekten am 16. und 17. September in der Rhein-Mosel-Halle
Koblenz. Auf 300 Millionen Jahre schätzt die Wissenschaft das Alter ihrer Art. Ihre Größe reicht von Mini-Exemplaren bis zu handtellergroßen behaarten Vertretern. Manche weben kunstvolle Netze, andere setzen bei der Jagd nach Beute auf ihre Schnelligkeit. Einige nutzen Gift, andere töten ihre Opfer mit kräftigen Bissen: Spinnen. In Koblenz sind jetzt Exemplare der größten Vogelspinnenart der Welt, giftige Taranteln und exotische Insekten in der Rhein-Mosel-Hallelive zu erleben. Die größte Spinnen- und Insektenausstellung Deutschlands mit Skorpionen, Käfern, Gottesanbeterinnen, Monstergrabben und Gespenstheuschrecken gastiert am 16. und 17. September von 10 bis 18 Uhr in Koblenz. Rund 200.000 Menschen in Deutschland haben panische Angst vor Spinnen, sie leiden unter Arachnophobie (Spinnenphobie). Bei vielen Betroffenen ist diese Angst so ausgeprägt, dass sie ihre Lebensqualität mindert. Beim Anblick von Spinnen erleiden arachnophobe Menschen Panikattacken. Selbst bei Abwesenheit von Spinnen leben Betroffene in ständiger Angst, auf Exemplare der achtbeinigen Krabbler zu stoßen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt Arachnophobie als psychisches Leiden an.
Abbauen lässt sich diese übersteigerte und rational unbegründete Angst, indem sich Betroffene in sicherer Umgebung mit den angstbesetzten Objekten, also Spinnen, auseinandersetzen. „Genau dazu haben Besucher unserer Ausstellung die Möglichkeit“, sagt Spinnen-Experte und Ausstellungsmacher Sergio Neigert.
Giftige Tarantel im Gesicht - Anfassen im „Streichelzoo“
Auf mehreren Hundert Quadratmetern Fläche vermittelt die Ausstellung mit lebenden Tieren von allen Kontinenten der Erde nachhaltige Eindrücke vom Leben und Verhalten der Spinnen und Insekten. Mit ausgewählten Arten können Besucherinnen und Besucher der Ausstellung sogar auf Tuchfühlung gehen: Der Spinnen-Streichelzoo ist für Jung und Alt ein besonderes Erlebnis. Die Tiere lassen sich berühren und streicheln. Eine giftige Tarantel im Gesicht von Ausstellungsmacher Sergio Neigert, vermittelt Besuchern besonderen Nervenkitzel: Vor Besuchern lässt der Experte ein großes Exemplar der gruselig anmutenden Achtbeiner über sein Gesicht laufen.
Die Terrarien, in denen die Tiere ausgestellt werden, bilden den Lebensraum der jeweiligen Art detailgetreu nach. Eine passende Soundkulisse sorgt für besondere Atmosphäre. „Unsere Ausstellung soll gerade ängstlichen Menschen helfen, sich den verkannten Kreaturen in sicherer Umgebung zu nähern und sie nicht als bösartige Wesen, sondern exotische, vielfältige und interessante Lebewesen kennenzulernen“, sagt Ausstellungsmacher Sergio Neigert.
Detaillierte Beschreibungen von Lebensräumen, Lebensgewohnheiten und Beute der jeweiligen Arten machen den Besuch der Ausstellung zu einer kleinen Bildungsreise ins Reich der Gliederfüßer.
