Wirtschaft | 27.08.2021

- Anzeige - Reifen Gundlach stellt bis zu 100 Leute für Lager, Montage, Produktion und als Fahrer ein

Unternehmen bereitet sich auf Wintersaison vor

Das unternehmen Gundlach konnte wieder planmäßig den Betrieb der eigenen Komplettradstraßen aufnehmen.Foto: Gundlach

Raubach. Über ein Jahr ist vergangen, seit das Unternehmen Gundlach aufgrund der Coronapandemie von Produktionsausfällen aus der Automobilindustrie betroffen war. Der Produktionsstopp 2020 hielt jedoch bekanntlich verhältnismäßig kurz, sodass Gundlach wieder planmäßig den Betrieb der eigenen Komplettradstraßen aufnehmen konnte. Auch dank des eigenen Hygienekonzepts blieb der Großhändler für Reifenhandels- und Werkstattbetriebe sowie Ausrüster für namhafte Hersteller wie BMW, VW oder Audi von weiteren Ausfällen – oder gar Infektionen in der Belegschaft – weiter verschont. Kein Wunder: Per interner, sogenannter EHS-Abteilung, der englischen Abkürzung für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit, werden am Produktions- und Logistikzentrum in Daufenbach-Dürrholz jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter zwei Schnelltests pro Woche angeboten, in sämtlichen Räumlichkeiten Desinfektionsmittel und regelmäßig der Gesundheitsnorm entsprechende Masken zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bietet das Unternehmen in Besprechungsräumen Entkeimungsgeräte, die antiviral wirken und zur Aerosolzerstörung beitragen, sowie seit einiger Zeit Impfungen über den eigenen Betriebsarzt an. Gundlach sieht sich also vor der bevorstehenden Wintersaison, sprich der Hochphase des Wechsels von Sommer- auf Winterreifen, gut gerüstet – auch aus Sicht der Produktionstechnik, denn aufgrund des Ende Juli abgeschlossenen Umzugs des eigenen Rechenzentrums hin zu einer modernen, zentralen Datenverarbeitungsanlage am Daufenbacher Logistikzentrum ist eine noch flüssigere Auftragsbearbeitung an den Komplettradstraßen möglich. Eben jene warten auf zusätzliche Anlagenbediener und -bedienerinnen, da Gundlach bis zu 100 neue Mitarbeiter für Lager, Montage, Produktion und auch Fahrer und Fahrerinnen sucht. Schließlich hat das Unternehmen erst dieses Jahr das inländische Auslieferungsgebiet zum Einen nord-westlich bis zur Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und zum Anderen im Süden bis in die Gebiete Karlsruhe, Pforzheim, Heilbronn und in Teilen Stuttgart ausgebaut. „Neben der Mitarbeitersuche in Vollzeit sind auch entsprechend Aushilfs- und Teilzeitstellen zu besetzen. Aber auch Studentinnen und Studenten können das Angebot nutzen, um sich als Nebentätigkeit noch etwas dazu zu verdienen“, heißt es abschließend aus der Personalabteilung von Gundlach.

Das unternehmen Gundlach konnte wieder planmäßig den Betrieb der eigenen Komplettradstraßen aufnehmen. Foto: Gundlach

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