-Anzeige- Ab sofort werden in den Römer-Thermen Kinderschwimmkurse angeboten

Warum es so wichtig ist, dass unsere Jüngsten schwimmen lernen

14.08.2018 - 08:32

Bad Breisig. Die erfreuliche Nachricht vorab. Ab sofort können Eltern ihre Kinder in den Römer-Thermen zum Schwimmunterricht anmelden. Warum es so wichtig ist, dass Kinder schwimmen lernen, zeigen diese äußerst beängstigenden Zahlen: Noch Anfang der 90er Jahre konnten knapp über 90 Prozent der Bevölkerung schwimmen. Heute sind 52 Prozent der Deutschen Nichtschwimmer, haben also auch in ihrer Jugend nicht schwimmen gelernt. 60 Prozent der sechs- bis zehnjährigen Kinder in Deutschland sind im Wasser unsicher, lediglich 40 Prozent besitzen ein Jugendschwimmabzeichen. Nur 36 Prozent der Grundschüler kommen in den Genuss von Schwimmunterricht, obwohl das Pflichtbestandteil im Lehrplan ist. Aber wie sollen die Schulen dieser Verpflichtung nachkommen, wenn es keine Schwimmbäder in erreichbarer Nähe gibt?

Und damit kommen wir zum Hauptproblem, dem großen „Schwimmbad-Sterben“ in unserem Land. Seit dem Jahr 2000 wurde jedes zehnte Schwimmbad dicht gemacht. In den vergangenen 17 Jahren wurden durchschnittlich jeweils rund 80 Bäder jährlich geschlossen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen gibt es bei uns nur noch knapp 6000 Bäder - für rund 80 Mio. Einwohner in Deutschland! Kaum zu glauben, aber es kommt in der reichen Industrienation Deutschland trotz sprudelnder Steuerquellen meist nicht genug Geld in den Städten, Kommunen und Gemeinden an, um Schwimmbäder zu erhalten, geschweige denn neu zu bauen. Weil es mit den Schwimmkünsten der Deutschen so schlecht bestellt ist, wundert es nicht, dass die Zahl der Menschen, die den Ertrinkungstod sterben, stetig steigt. Ausnahme war das Jahr 2017, weil der Sommer so schlecht war, dass es weniger Außenaktivitäten gab. Aber ein Jahr davor, also 2016 ertranken in Deutschland 537 Menschen, der höchste Stand seit 10 Jahren. Ein trauriger Negativrekord droht im laufenden Jahr 2018 mit heißem Sommerwetter, ja sogar einer wochenlangen Hitzewelle. Schon für das erste Halbjahr 2018 meldet die DLRG (Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft) 279 Ertrunkene. Und in den letzten Wochen sind alleine in Rheinland-Pfalz drei junge Menschen im Alter von sieben, neun und dreizehn Jahren ertrunken.

Diese Zahlen sollen unterstreichen, wie wichtig es ist, dass Kinder schon relativ früh schwimmen lernen. Bad Breisig ist diesbezüglich in einer großartigen Situation. Einerseits gibt es die Römer-Thermen, zum anderen die neue Wasserwacht des Bad Breisiger Roten Kreuzes, die ab sofort Schwimmausbilder stellen kann. Eine gute Kombination also. Es wurde keine Zeit verloren und die ersten Schwimmkurse laufen seit dem 6. August 2018 an.

Anmelden können Eltern ihre Kinder unter info@roemerthermen.de. Das ideale Alter der Kinder liegt bei ca. 5 bis 8 Jahren. Die Kurse trainieren auf das „Seepferdchen“ hin. Wenn Kinder aber dieses Ziel während des Kurses nicht erreichen, können die Eltern mit ihnen weiter üben und die Kids das „Seepferdchen“ dann ohne weitere Kosten später ablegen - lediglich 5 Euro für das Abzeichen und den Schein fallen dann an. Die Gruppen bestehen aus maximal acht Kindern, damit die Schwimmlehrer individuell auf sie eingehen können. Jedes Kind hat eine eigene Einstellung zum Wasser. Das warme Thermalbad kommt schon einmal solchen Kindern entgegen, die kaltes Wasser unangenehm finden. Ein Kurs besteht aus 10 Einheiten à 45 Minuten und kostet 100 Euro. Die Zeiten sind 2 x wöchentlich (Montag und Donnerstag 17 bis 17.45) oder 1 x wöchentlich mittwochs 17 bis 17.45 Uhr).

Nach den Babyschwimmkursen (seit April dieses Jahres) bilden die neuen Kinderschwimmkurse einen nächsten Baustein des neuen Konzepts, das die Römer-Thermen wieder voll auf Kurs bringen soll.

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Kommentare
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.

Auf nach Bayern

juergen mueller:
Was heißt vor Kurzem? Eine mehrtägige Reise ausgerechnet nach Bayern, unter anderem nach Berchtesgaden. Interessant wäre zu erfahren, WER von den durchweg älteren Teilnehmern mittlerweile positiv getestet wurde bzw. entsprechende Symptome aufweist. Nicht immer auf den "Jungen" herumhacken - den "Alten" fehlt es ebenso an Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme. KEINER dieser Unvernünftigen trägt eine Maske, geschweige denn Abstand wird eingehalten. Wenn infiziert - dann bloß nicht jammern.
Baruch Zuckerfeld :
Faktisch haben selbst die Unprofessionelln Ermittlungen seitens der Polizei den Verdacht auf Kindesmissbrauch erhärtet männliche DNA wurde definitiv laut Kriminalbericht und des Arzt Berichts der mir auch vorliegt gefunden so wurden auch Rötungen und Hämatome gefunden fest gestellt zudem sind die Erlebnisse und Schilderungen der kleinen zu Detailgetreu als das man das erfinden würde
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