- Anzeige - Kreative Wettbewerbstexte inspirieren Schüler und rücken Unternehmen ins Rampenlicht
Warum ich meine Ausbildung liebe?“
Region. Der preisgekrönte Wettbewerbstext des angehenden Verwaltungsinformatikers Antonio bietet einen Einblick in den Berufsalltag, wie er besser nicht sein könnte: unterhaltsam, authentisch und mit Spaß! Im Stil eines Fantasyromans beschreibt er ein Digitalisierungsprojekt und nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch ein „sagenumwobenes Königreich“, in dem „Formulare heilig und Stempel magisch“ sind und sein Held mit Programmcodes einen Drachen bekämpfen muss.
Der Student hat sich wie viele andere dual Studierende und Auszubildende für den jährlich ausgeschriebenen vocatium Ausbildungspreis „Warum ich meine Ausbildung liebe?“ beworben. Seinen Namen verdankt er den vocatium – Fachmessen für Ausbildung+Studium, die bundesweit vom IfT veranstaltet werden. In den vergangenen drei Jahren erreichten die Initiatoren des Schreibwettbewerbs 1.500 Beiträge. Die Besten des Jahres 2025 werden nun in einem Sammelband präsentiert und 450.000 Jugendlichen sowie Betrieben und Netzwerkpartnern zur Verfügung gestellt.
Das Buch zum Ausbildungspreis begeistert: Auf über 200 Seiten finden Schülerinnen und Schüler, die kurz vor der Berufswahl stehen, berührende, ehrliche Erfahrungsberichte. Diese Texte, mitunter verpackt als Minidrehbuch, Tagebucheintrag, Kochrezept, Versicherungsschein oder cooler Reim, gehen ins Herz und inspirieren. Sie machen Mut und Lust, den eigenen Weg zu finden. Berufsorientierung ohne Druck und ohne Zeigefinger, sondern auf Augenhöhe: von jungen Menschen für junge Menschen.
So schreibt Luisa, Kauffrau für Büromanagement: „Glaubt an euch, gebt nicht auf, auch wenn es schwierig wird!“ Und Industriekaufmann Tobi betont: „Ich liebe meine Ausbildung! Weil sie nicht nur ein Job ist, sondern ein Weg, auf dem ich mich wiedergefunden habe. Und weil ich mit jedem Tag sehe: Es ist nie zu spät für den richtigen Schritt.“ Oft sind es nicht nur Tätigkeit und Unternehmensname, die ausschlaggebend sind für die Zufriedenheit, sondern es ist die Unternehmenskultur, das Wirgefühl. Das findet auch Fachlogistiker Steve: „Im Lager arbeiten wir nicht nebeneinander, wir arbeiten miteinander. Jeder ist wichtig, keiner ist unsichtbar.“
Lehrkräfte von rund 5000 Partnerschulen können die Geschichten im Unterricht einsetzen, um die Reflexionen der Schreibenden zu diskutieren und auch weniger bekannten Berufen wie Ergotherapeutin, Brauer und Mälzer, Pharmakantin oder Rechtspfleger eine Bühne zu bieten. Betriebe profitieren ebenfalls von den wertschätzenden Worten ihrer Nachwuchskräfte. Denn was diese „lieben“ und empfehlen, könnte auch anderen gefallen und in Bewerbungen von motivierten Schulabsolventen resultieren.
Auch in diesem Jahr werden wieder aussagekräftige Texte rund um die Berufswahl gesucht. Für den bundesweiten Ausbildungspreis sponsert das IfT ein Preisgeld von 5.000 Euro. Drei weitere, gemeinsam mit Unternehmensverbänden ausgeschriebene Preise in den Regionen Berlin-Brandenburg, Flensburg-Schleswig-Eckernförde und Unterelbe-Westküste locken mit insgesamt über 6.000 Euro. Einsendeschluss ist der 31. März 2026.
Mehr Infos zum vocatium Ausbildungspreis und das Wettbewerbsbuch als Digitalausgabe gibt es auf erfolg-im-beruf.de/vocatium-ausbildungspreis
IfT Institut für Talententwicklung
