Politik | 20.05.2026, 14:52 Uhr

24h-Rennen Entlastung:

CDU-Fraktion fordert bessere Steuerung der Anreise

Verkehrssituation am 24h-Rennen
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Adenau. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring begeistert jedes Jahr tausende Motorsportfans aus ganz Europa. Die friedliche und entspannte Atmosphäre entlang der Nordschleife macht die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis für Gäste und Region gleichermaßen. Viele Besucher schätzen die Gastfreundschaft in der Eifel und das besondere Gemeinschaftsgefühl rund um das Rennwochenende.

Gleichzeitig bringt die Großveranstaltung für viele Anwohner erhebliche Belastungen mit sich. Besonders problematisch ist die Anreisesituation bereits in der Woche vor dem 24h-Rennen. Da viele Motorsportfans schon ab Freitag anreisen, kommt es entlang der Zufahrtswege zu langen Warteschlangen. Besucher campieren teilweise auf Seitenstreifen und blockieren zunehmend auch innerörtliche Parkplätze und Verkehrsflächen.

Der neue Fraktionsvorsitzende Christof Wehren sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Adenau hat deshalb vorgeschlagen, die Campingplätze bereits sonntags tagsüber zu öffnen und nicht erst montags morgens um 6 Uhr. Nach Auffassung der CDU könnte dadurch die Anreise besser entzerrt und die Situation entlang der Zufahrtsstraßen deutlich entschärft werden. Gleichzeitig würden Ortslagen, Parkflächen und Verkehrswege spürbar entlastet.

Unterstützt wird die Arbeit der Fraktion künftig von der neuen Geschäftsführerin Andrea Knechtges. Auch die erste stellvertretende Vorsitzende Anita Schomisch betont, dass die Akzeptanz der Großveranstaltung langfristig nur erhalten bleibe, wenn die Belastungen für die Bevölkerung reduziert werden.

Konsequente Kontrolle privater Feuerwerke

Der zweite stellvertretende Vorsitzende Jörg Brommenschenkel verweist dabei insbesondere auf die Sicherheitsrisiken für Besucher und Einsatzkräfte. Gerade auf den teils extrem dicht belegten Campingflächen könnten unkontrollierte Feuerwerke schnell zu gefährlichen Situationen führen. Neben der Gefahr von Wald- und Flächenbränden bestehe im Ernstfall das Risiko, dass Rettungswege blockiert seien und Einsatzkräfte Unfallstellen nur schwer oder gar nicht erreichen könnten. Die CDU-Fraktion sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf, um Besucher, Anwohner und die gesamte Region besser zu schützen.

Mit ihren Vorschlägen verfolgt die CDU-Fraktion das Ziel, die besondere Atmosphäre des 24h-Rennens zu bewahren und gleichzeitig die Interessen und die Sicherheit von Anwohnern und Gästen stärker zu berücksichtigen.

gez. Christof Wehren - Fraktionsvorsitzender

Verkehrssituation am 24h-Rennen Foto: Pierre Dresen

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