Jubiläum für Arbeitskreis Evangelisch-Katholischer Frauen
40 Jahre erfolgreicher Weihnachtsbasar
Handarbeiten, Bastelsachen und Adventsgestecke wurden angeboten
Adenau. Auf 40 Jahre Arbeitskreis können die Evangelisch-Katholischen Frauen in Adenau zurückblicken. Gleichzeitig bedeutet das auch 40 Jahre Weihnachtsbasar. 1973 von dem damaligen Evangelischen Pfarrer Horst Adams ins Leben gerufen, mit der Idee einen ökumenischen Arbeitskreis zu bilden, mit dem Ziel jüngere Frauen beider Konfessionen für die Arbeit zugunsten eines Weihnachtsbasars für hilfsbedürftige Menschen zu gewinnen. Von der Gründung bis 1995 hat Gerda Thieser den Arbeitskreis geleitet und durch ihre unermüdliche Arbeit auch geprägt. Danach ging das Amt an Gertrud Heckmann und in letzter Zeit sind Bernadette Romes und Gisela Falkenstein Ansprechpartner des Arbeitskreises. Fanden in den ersten Jahren die Basare am ersten Adventsonntag noch im Evangelischen Gemeindesaal statt, wurde nach einigen Jahren durch Angebotserweiterung der Raum zu klein, deshalb wich man in die Johanniter Komturei aus, wo der Basar in den 40 Jahren zu einem festen Bestandteil geworden ist. Beim 40 jährigen Jubiläum gratulierten mit Rainer Justen und Andrea Thon-Stein die Vertreter beider Konfessionen sowie Jürgen de Temple und Arnold Hoffman für Verbandsgemeinde und Stadt. Der Katholische Pfarrer Rainer Justen betonte, dass die ökumenische Annäherung in all den Jahren auf fruchtbaren Boden gefallen ist, und viel für die christliche Nächstenliebe geleistet wurde. Außerdem waren mit Gerda Thieser und Herta Weser zwei Frauen der ersten Stunden anwesend. Am Ablauf des Basars hat sich in den 40 Jahren nichts geändert, stellte Gerda Thieser fest. Auf dem Basar wurden Handarbeiten, Bastelsachen, Adventsgestecke und Flohmarktartikel angeboten. Außer Kaffee, Kuchen und leckeren Waffeln, die in den unteren Räumen serviert wurden, wurde traditionsgemäß noch ein Eintopf mit Würstchen angeboten. Der Erlös des Basars ist wieder für verschiedene Kinderprojekte bestimmt.
Der Arbeitskreis sucht noch Frauen, die Aktiv mitarbeiten. Wer Interesse hat in ökumenischer Gemeinschaftsarbeit Gutes für den Nächsten zu tun, wendet sich bitte an Bernadette Romes oder Gisela Falkenstein.
