Politik | 20.02.2014

Achtung Hundehalter: Gefährlich präparierte Köder

Wie der Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V.soeben mitteilt, mehren sich Hinweise besorgter Hundehalter, die im Bereich Bad Honnef (Schmelztal, Mucherwiesental, Insel Grafenwerth) und Rheinbreitbach (Maarweg, Leinpfad Bad Honnef bis Unkel) mit Angelhaken, Glasscherben, Reiszwecken oder Metallkrampen versehene Futterbrocken gefunden haben, die lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen können, wenn Tiere diese verschlucken. „Wir können nicht nachvollziehen, was in den Köpfen und Herzen der Menschen vorgeht, die solche Köder präparieren und auslegen. Sie müssen voller Hass gegen Tiere sein“, sagt Jessica Stoll, Vorstandsmitglied des Tierschutz Siebengebirge. Stoll weiter: „Doch nicht nur unsere Haustiere wie Hund und Katze nehmen diese Köder auf, auch Wildtiere, wie Igel, Fuchs, Marder, etc. verschlucken diese präparierten Köder und sterben unter Umständen qualvoll“. An dieser Stelle appelliert der Tierschutz Siebengebirge an alle Hundehalter und Spaziergänger aufmerksam auf solche Köder zu achten und ihre Hunde bei Spaziergängen nichts aufnehmen zu lassen. Sollte der Hund dennoch etwas aufgenommen haben und erste Anzeichen von Auffälligkeiten zeigen, ist es ratsam, den Tierarzt aufzusuchen. Die Bevölkerung wird gebeten, die Augen offen zu halten und Personen, die sich verdächtig verhalten, bei der Polizei zu melden.

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