Allgemeine Berichte | 20.05.2026

Gemeinsamer Einsatz

Nürburgring: DRK versorgt 296 Patienten beim 24h-Rennen

Auch beim Gridwalk kurz vor dem Rennen waren die Helfenden des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e.V. unmittelbar vor Ort, um im Notfall schnell eingreifen zu können

Kreis Ahrweiler. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring hat am Wochenende mit rund 352.000 Besuchern einen neuen Rekord aufgestellt. 200 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e.V. waren im Einsatz, um im Bedarfsfall eine schnelle rettungs- oder sanitätsdienstliche Versorgung zu gewährleisten. 296 Patienten wurden durch die Einsatzkräfte in den Sanitätsstellen versorgt. Der DRK-Rettungsdienst Nürburgring war, wie seit Jahren, nicht nur für die Zuschauerversorgung zuständig, sondern auch für die Bereitstellung von Rettungsmitteln an der Rennstrecke. Hier standen zehn Rettungswagen, fünf Medical Cars, zwei Extrication-Teams sowie auch das Medical Center einsatzbereit zur Verfügung. Im Medical Center wurden 315 Patienten versorgt – der DRK-Rettungsdienst hatte insgesamt 203 Einsätze, bei denen zweimal auch der Rettungshubschrauber eingesetzt wurde.

Bereits Sonntagabend vor dem eigentlichen 24-Stunden-Rennen stellte der DRK-Rettungsdienst Nürburgring die Notfallversorgung der anreisenden Gäste und Teams sowie Aufbauern sicher. Seit Mittwochmorgen besetzten die DRK-Ehrenamtlichen auf den Campingplätzen Tag und Nacht drei Unfallhilfsstellen. Während der Renntage wurde zusätzlich eine Unfallhilfsstelle an der Tribüne 3 eingerichtet.

„Unser Team hat den mitunter schwierigen Wetterbedingungen getrotzt, um für ihre Mitmenschen da zu sein und im Bedarfsfall eine schnelle medizinische Erstversorgung der Besuchenden sicherzustellen. Ohne ihren engagierten Einsatz wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen. Mein besonderer Dank gilt daher allen DRK-Helfenden für ihre großartige Leistung.“, sagt DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag.

Hinter den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften des DRK-Kreisverbands liegen arbeitsreiche und intensive Tage. Doch ausruhen können sich die neun Ortsvereine (Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Niederzissen, Remagen, Sinzig, Wehr und Weibern) sowie der Rettungsdienst Nürburgring nicht: Rock am Ring startet am 5. Juni und auch dort wird das Rote Kreuz wieder im Einsatz sein.

Auch beim Gridwalk kurz vor dem Rennen waren die Helfenden des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e.V. unmittelbar vor Ort, um im Notfall schnell eingreifen zu können

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