Politik | 14.05.2014

Mitgefühl in Deutschland

Die IG BCE trauert um die Opfer von Soma

Zum Bergwerksunglück in der Türkei erklärt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis: „Bei dem Grubenunglück in Soma haben über 200 Bergarbeiter ihr Leben verloren. Noch stecken mehr als 400 Menschen unter Tage fest, zu befürchten sind weitere Opfer. Die IG BCE trauert um ihre Kollegen in der Türkei. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, ihnen gilt unser ganze Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl. Wir sind mit der Bergbaugewerkschaft Maden Is in Kontakt und sprechen mit unseren Kollegen über mögliche Hilfen, die wir organisieren wollen. Wir hoffen, dass die Rettungsarbeiten schnell vorangetrieben werden können. Die Katastrophe in Soma ist das jüngste Glied in einer langen Kette schreckliche Grubenunfälle in der Türkei. Dabei gab es immer wieder Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen, Mindestvorschriften im Arbeits- und Gesundheitsschutz werden nicht eingehalten. Hier werden auch die Gewerkschaftsrechte missachtet und mit Füßen getreten. Noch vor einigen Tagen wurde auf Initiative der Bergbaugewerkschaft das türkische Parlament aufgefordert, die Sicherheitslage in Soma zu diskutieren und zu überprüfen. Mit der Regierungsmehrheit wurden die von der Opposition geforderten Sicherheitsüberprüfungen verweigert. Das Unglück von Soma macht in schrecklicher Weise die tatsächlichen Sicherheitsmängel deutlich. Wir erwarten und fordern, dass jetzt endlich die Sicherheitsstandards unter Tage eingehalten werden, um das Leben der Bergleute zu schützen. Die Regierung der Türkei muss endlich dafür Sorge tragen, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Sicherheit und eine freie Betätigung der Gewerkschaften garantiert werden.“

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Anzeige Alles für die Schule
Kleinanzeige Pflasterarbeiten
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Empfohlene Artikel
Susanne Müller, MdL mit Forstamtsleiter Winand Schmitz
69

Adenau. Zwischen den dicht bewaldeten Höhen der Eifel wird täglich an der Zukunft des Waldes gearbeitet. Rund 26.700 Hektar Wald in 42 Kommunen betreut das Forstamt Adenau – und damit einen der größten zusammenhängenden Waldräume in Rheinland-Pfalz. Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) Forstamtsleiter Winand Schmitz, um sich über Waldumbau, Hochwasserschutz und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel zu informieren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
15.08.: Brandgeruch und Rauch in Teilen von MYK möglich
855

Rauch kann sich aufgrund der Wetter- und Windlage über größere Entfernungen ausbreiten

15.08.: Brandgeruch und Rauch in Teilen von MYK möglich

KREIS MYK. Aktuell kann es in Teilen des Landkreises Mayen-Koblenz zu deutlichem Brandgeruch und wahrnehmbarer Rauchentwicklung kommen. Dies betrifft insbesondere Bereiche, die sich unweit aktueller Einsatzgebiete befinden. Darauf weisen die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Einsatzleitung beim Waldbrand in Langscheid hin.

Weiterlesen

Video-Dreh mit Daniel Ferber in der Koblenzer Altstadt
1703

Vor rund zehn Jahren landete Daniel Ferber mit der Stadthymne „Kowelenz“ einen Überraschungserfolg.

Eine neue Liebeserklärung an „Kowelenz“

Innerhalb kürzester Zeit erzielte das Lied „Kowelenz“ in den sozialen Medien Aufrufzahlen im fünfstelligen Bereich. Seitdem ist der Mundartsänger aus dem Koblenzer Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Mehr über Daniel Ferber und seinen neuen Hit jetzt lesen im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen