Filmgespräch mit Flüchtlingsgeschichten
Andernach: Dokumentarfilm zeigt Flucht- und Ankommenserfahrungen junger Männer
aus Andernach
„Wir sind jetzt hier“ war das Motto eines dokumentarischen Films über die Flucht- und Ankommenserfahrungen sieben junger Männer aus verschiedenen Herkunftsländern. Die Protagonisten des Films erzählten in bestechender Offenheit von ihren Erlebnissen während der Flucht, von ihren Sehnsüchten, von verzweifelten Momenten, aber auch von ihren Hoffnungen und ihren wunderbaren Erfolgen. Den Zuschauern boten sich mutige Menschen, die ihr neu gewonnenes Leben annehmen und selbst gestalten wollen. Der Film wurde zu einer emotionalen Achterbahnfahrt zwischen zutiefst bewegt und befreiendem Lachen.
Im gut besuchten Foyer der Mittelrheinhalle stellte sich das Filmteam um die Produzenten Ronja und Niklas von Wurmb-Seibel mit Hussein Al Ibrahim, einem der Darsteller, den interessierten Fragen des Publikums. Jochen Grade, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Andernach e.V. und Organisator der Andernacher Stadtgespräche, zeigte sich zufrieden mit den zahlreichen Teilnehmern und dem lebhaften, teils sehr emotionalen Austausch.
Drei weitere Veranstaltungen seien für dieses Jahr geplant, welche die kommunale und landesweite ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit thematisieren und sich mit den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und globaler Migration beschäftigen werden. Informationen dazu finden sich auf der Homepage des Vereins (www.fluechtlingshilfe-andernach.de) und werden rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben.
Politische Prominenz und Förderer: von rechts: Sammy Labidi, designierter Bürgermeister Andernachs, Michael Kock, Flüchtlingskoordinator der Kreisverwaltung Mayern-Koblenz Foto: Leander Buchner
Jochen Grade stellt Unterstützer, Förderer und Kooperationspartner der Andernacher Stadtgespräche vor Foto: Leander Buchner
Mehr als achtzig Teilnehmende füllten das Foyer der Andernacher Mittelrheinhalle Foto: Leander Buchner
