Politik | 26.09.2026, 02:28 Uhr

Entscheidung im Mülheim-Kärlicher Stadtrat

Badinsky (SPD): Beschluss ermöglicht glaubwürdige Perspektive fürs Schwimmen

Symbolische Übergabe der Schwimmflügel von der Stadt- auf die VG-Ebene in Kreisen von SPD-Gremienmitgliedern.
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Mülheim-Kärlich. „Was bieten wir nach diesem Tag den Grundschulkindern und ihren Eltern? Und Menschen, die eine Schwimmausbildung oder Erfrischung suchen?“.

Das fragte SPD-Fraktionssprecher Jan Badinsky den Stadtrat am 24.09. im Vereinshaus. Die Antwort folgte prompt: „Eine glaubwürdige Perspektive!“

Denn die SPD beantragte mit der CDU eine Übertragung des Tauris in einem Erbpachtmodell an die Verbandsgemeinde Weißenthurm.

Nicht von ungefähr, denn VG-Bürgermeister Thomas Przybylla wartete mit einer Offerte auf: Die VG könne eine Schwimmlösung zu den gleichen Kriterien realisieren, die die Stadt in den vergangenen Ausschreibungsversuchen vergeblich suchte. Finanziert würde der Bärenteil aus Mitteln des Sondervermögen Bund für kommunale Infrastruktur. Diese Mittel laufen bei der VG auf.

Hinter dem Tauris kann so eine neue Schwimmhalle mit zwei Becken und Gastronomie in Standardbauweise entstehen, außerdem soll es ein Freibadbecken sowie einen Wasserspielplatz für Kinder geben. Das historische Tauris kann zu einem Freizeitcenter umgebaut werden. So könne man das Objekt behalten, gleichzeitig aber die besonders problematische Sanierung der veralteten Badtechnik umgehen.

Der Stadtrat diskutierte kontrovers. Nach einem Tauziehen in einer Sitzungsunterbrechung kam schlussendlich ein Kompromiss zustande: Der ganze Rat stimmte dem Antrag zu, ergänzt um eine steuerrechtlich begleitende Prüfung auf Wunsch der FWG-Fraktion. Hierzu Badinsky: „Ich bin überzeugt, dass dies der Durchbruch ist. Wir haben uns für einen tragfähigen Weg entschieden und ersparen den Bürgerinnen und Bürgern weitere Hängepartien. Es musste ein Ergebnis her. Ich danke allen Ratsmitgliedern dafür. Die Gremien der VG haben nun das Wort.“

Pressemitteilung SPD

Symbolische Übergabe der Schwimmflügel von der Stadt- auf die VG-Ebene in Kreisen von SPD-Gremienmitgliedern. Foto: E. Hornauer

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