„Vater unser“ mal ganz alltäglich
Basteln - beten - Gemeinschaft erleben
Andernach.Etwa 90 kleine und große Christen aus den beiden Pfarrheimen von St. Albert und Maria Himmelfahrt trafen sich zum zweiten Familientreff der Pfarreiengemeinschaft Andernach, um gemeinsam zu basteln, zu beten, zu diskutieren und zu essen.
Bei diesem Familientreffen stand die zweite Hälfte des „Vater unser“ im Mittelpunkt. Dazu wurden zunächst auf kreative Art die Bitten umgesetzt: - Unser tägliches Brot gib uns heute.
An Hand einer Geschichte wurde über die Bedeutung von Brot diskutiert, die Zubereitung von Brot wurde besprochen, die Kinder konnten Mehl mahlen und schließlich entstand eine Brot-Collage: - Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Die Kinder stellten sich vor, wie sie sich mit einem Schuldstein fühlen würden und wie sich Versöhnung anfühlt: - Und führe uns nicht Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Bilder möglicher Versuchungen und als Symbole für Erlösung stellten Kinder als Collage zusammen. Vor dem gemeinsamen Mittagessen konnte jedes Kind einen Gebetswürfel basteln und jede Familie hatte die Gelegenheit, ein Kunstwerk zur zweiten Hälfte des Vater unser zu fertigen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete das Treffen mit einem kurzen Wortgottesdienst.
„Unsere persönliche Bilanz: Wir haben hier wieder lebendige Kirche in Gemeinschaft erleben dürfen, die Spaß macht - Fortsetzung erwünscht, wir werden dabei sein“, so Thomas Gast.
