Allgemeine Berichte | 14.06.2019

Aufzeichnung des Museums-Rundgangs im jüdischen Museum Niederzissen im OK Andernach

„Besuch in der ehemaligen Synagoge Niederzissen“

Alfred Adams (l.) mit Richard Keuler, 1. Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins in Niederzissen. Foto: privat

Niederzissen. Im Jahr 1838 wurde in Niederzissen mit dem Bau einer Synagoge begonnen, die 1841 eingeweiht wurde. Am 10. November 1938 wurde die Synagoge in der Reichspogromnacht geschändet. Es folgten der Verkauf der Synagoge und der Umbau zur Schmiede. 2009 erwarb die Gemeinde Niederzissen die ehemalige Synagoge und es folgten der Rückbau und die Restaurierung des Gebäudes. Eröffnet wurde die Erinnerungs- und Begegnungsstätte 2012. Im ehemaligen Werkstattanbau wurde 2014 ein jüdisches Museum eröffnet.

Das Museum gliedert sich in sechs Themenbereiche: 1. Auf Jahr und Tag – Geschichte des Museums; 2. Alltag – hier wird gezeigt wie das jüdische Leben aussah; 3. Werktag – dieser Bereich widmet sich dem Berufsleben der jüdischen Bürger in Niederzissen und im Brohltal; 4. Festtag/Gedenktag/Todestag – Fest- und Gedenktage des Judentums basieren auf der Tora, den fünf Büchern Moses; 5. Anderntags – Die Zeit des Nationalsozialismus; 6. Heutzutage – der letzte Themenbereich widmet sich dem heutigen jüdischen Leben in Niederzissen.

Richard Keuler, 1. Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins in Niederzissen, führte Alfred Adams und Otto Kaiser durch die Ausstellung und gab eindrucksvolle Erklärungen zu den einzelnen Stationen.

Otto Kaiser zeichnete den Museums-Rundgang auf. Zu sehen ist die Aufzeichnung unter dem Titel „Besuch in der ehem. Synagoge Niederzissen“ im TV-Programm des Offenen Kanals Andernach. Die Sendezeit ist aus dieser Zeitschrift oder unter OK4.de im Internet zu erfahren. Das Tagesprogramm und alle Sendungen können im Livestream im Internet und in der Mediathek angesehen werden. Alfred Adams

Alfred Adams (l.) mit Richard Keuler, 1. Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins in Niederzissen. Foto: privat

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