Internationaler Tag der Familie in der Kath. Familienbildungsstätte Andernach
FBS nimmt Belange von Familien in den Blick
Andernach.„Was brauchen wir als Familie, damit es uns gut geht?“ - Dieser Frage stellten sich Familien vor dem „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai in den Eltern-Kind-Gruppen sowie den PEKiP-Gruppen in der Kath. Familienbildungsstätte Andernach und setzten diese gemeinsam mit ihren Kindern kreativ um: mit Hand- und Fußabdrücken von Groß und Klein verzierten Sie zwei große Stellwände. Zusätzlich notierten die Eltern Schlagworte, die für sie in der Familie besonders wichtig sind.
Auffällig war besonders die Häufung des Wortes „Zeit“: „Zeit füreinander“, „Zeit für Gespräche“, Zeit mit Papa“, „Zeit gemeinsam“,… Aber auch „Wertschätzung“, „Partnerschaft“, „Rücksicht“, Gesundheit“ und „Liebe“ wurden oft benannt. Als Stichworte für eine konkrete Umsetzung in der Stadt wurden sowohl „familienfreundliche große Parkplätze“, „mehr Freizeitangebote für Familien“, „kleinere Kindergartengruppen“, „Spielplätze in der Innenstadt“ als auch „Spielecken in Restaurants“, „mehr Tagesmütter“ „sichere Gehwege“ und „bessere Zugänglichkeit von Geschäften und Banken“ beschrieben. Hierdurch wird besonders am internationalen Tag der Familie deutlich, dass Familienfreundlichkeit ein sehr weit zu fassender Begriff ist und für die Familien häufig mehr als Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet. Bedürfnisse und Belange von Familien in den Blick zu nehmen und ihnen Raum zu geben ist das Anliegen der FBS, dem sie sich in unterschiedlichsten Angeboten für Familien stellt. Die Kunstwerke der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden einen würdigen Platz in der FBS finden, verdeutlichen sie neben der Vielfalt der Familien und deren Werten auch die Gemeinsamkeiten.
