Romayne Wheeler kommt
Internationaler Starpianist zu Gast im Rathaus
Pellenz. Am Freitag, 7. Juli um 19 Uhr präsentiert die Ferienregion Laacher See, im wunderschönen Ambiente des neuen Rathauses den amerikanischen Starpianist Romayne Wheeler, der bereits zum viertel Male Klassiker zum Besten gibt, in der Ferienregion. Außerdem bringt er die Musik der Ureinwohner im Westen Mexikos näher, indem er auf die Melodien der Indos zurückgehende Eigenkompositionen präsentiert. Romayne Wheeler wurde 1942 in Kalifornien geboren. Erste musikalische Eindrücke sammelte er durch die Musik der Völker Südamerikas, die tief mit der Natur verbunden sind. Später studierte er an der Musikhochschule und am Konservatorium in Wien sowie am Mozarteum in Salzburg. Bei seinen musikwissenschaftlichen Forschungen stieß er auf die Indos der Sierra Tarahumara, die in der Canyon-Landschaft im Westen Mexikos fernab der Zivilisation leben. Die Tarahumara – oder Raramuri, wie sie sich selbst nennen – sind von ernster, gleichzeitig aber auch freundlicher Lebensart. Für sie bedeutet Glück, wenn es allen gut geht und wenn sie gemeinsam die Dinge erleben, die zum glücklich sein dazu gehören. So ist es keine Seltenheit, dass sie zu Familienfeiern bis zu 80 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Die Tarahumara lieben die Musik, besonders Mozart hat es ihnen angetan. Wenn Wheeler auf seinen Steinway-Flügel spielt, hören sie ihm fasziniert zu. Einige Monate im Jahr geht Romayne Wheeler von seinem Wohnort mit mehr als 380 Indiofamilien, in der Nähe von Munerachi, auf Konzertreise. Er spielt auf der ganzen Welt – überall da, wo Freunde ihm ein Konzert ermöglichen.
Schulbildung wird gefördert
Mit den Einnahmen aus seinen Konzerten fördert er die schulische Bildung der jungen Indios und sichert ihnen damit eine langfristige Perspektive zum Bestreiten des eigenen Lebensunterhaltes. Auch die Sicherstellung der medizinischen Versorgung ist ihm wichtig. Gleichzeitig legt Wheeler Wert darauf, dass auch die religiöse Bildung nicht zu kurz kommt. Romayne Wheeler beschreibt vor und während seiner Konzerte die schwierige Situation der Tarahumara in ihrer kargen Heimat. So erhält der Besucher ein umfassendes Bild von den Projekten, die er unterstützt. Der Pianist gibt gerne Auskunft über seine Entwicklungsarbeit. Der Eintritt ist kostenfrei.
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