kfd Maria Himmelfahrt Andernach
Jahresausflug nach Boppard am Rhein
Andernach. Die Frauen der kfd Maria Himmelfahrt aus Andernach, luden zu einer Bahnreise nach Boppard am Rhein ein. Hierzu konnte Trudel Schweizer, die alles im Vorfeld organisiert und geplant hatte, über 20 Frauen plus einem Mann (für Reportage und Bilder) begrüßen. Um 10 Uhr ging es mit dem Zug von Andernach in Richtung Boppard, wo Frau Dr. Vanessa Müller-Rees (Tourismusbüro) die Reisenden auf dem Marktplatz begrüßte. Alle waren dank des schönen Wetters froher Laune und voller Erwartung, was noch auf sie zukommen wird. In einer anderthalbstündigen Führung durch die Stadt, wurden viele geschichtliche und interessante Punkte erkundet. Dazu zählten das Römer Kastell, alte historische Häuser und Denkmäler und ein besonderer Höhepunkt war die Führung durch die Kurfürstliche Burg Boppard. Diese zeigt schon seit rund 100 Jahren die Thonet Sammlung. Thonet experimentierte mit Holz, Dampf und Druck. So entstanden die berühmten Bugholzmöbel, darunter auch der Klassiker des Wiener-Kaffeehausstuhls. Die mächtigen Mauern beherbergen noch weitere Ausstellungen, die neben Zeugnissen der Siedlungsgeschichte, das Leben und Werk berühmter Bopparder Bürger widerspiegeln. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Nach der Führung war eine längere Pause bis 15 Uhr angesagt und so konnte jeder der Mitreisenden entweder die Stadt ansehen oder bei sonnigem Wetter das eine oder andere Cafe oder Eisdiele besuchen. Danach traf man sich an der St. Severus Kirche. Kleine Anmerkung: Die Pfarrkirche St. Severus ist geschützt als eingetragenes Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutz- und -pflegegesetzes (DSchG) des Landes Rheinland-Pfalz. Außerdem ist sie seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Papst Franziskus erhob im Februar 2015 St. Severus zur Basilika minor. Zur Überraschung aller, traf man dort Pfarrer Stefan Dumont aus Andernach (der hier als Kaplan tätig war), Pfarrer Hermann Josef Ludwig (Pfarrer in Boppard), Frau Luzia Waszewski (Gemeindereferentin Andernach) und Nils Ochtendung, der ein zweiwöchiges Praktikum in der Pfarrei Andernach absolvierte. Pfarrer Ludwig lies es sich nicht nehmen, in den nächsten zwei Stunden, den Gästen aus Andernach vieles zur Geschichte von St. Severus und der Karmeliterkirche zu erzählen. In seiner charmanten Art und Weise, die auch hier und da mit einigen Anekdoten gespickt waren (so manches Schmunzeln war angesagt) begeisterte er seine Zuhörer immer wieder. Erwähnt sei hier noch mal die Karmeliterkirche, die eine reiche kunsthistorische Ausstattung vorzuweisen hat und bei den Besuchern eine beeindruckende Wirkung hinterlässt. Leider wie es nun mal im Leben so ist, alles „Schöne“ geht mal vorbei. So verabschiedete sich man von Pfarrer Ludwig mit viel Applaus. Von der Karmeliterkirche ging es dann zur Pension und Gästehaus „Schinderhannes und Julchen“. Hier war schon alles für die Mitreisenden aus Andernach (dank der Reiseleiterin Trudel Schweizer) vorbereitet und so konnte man bei einem wirklich guten Essen, Getränk dazu und netten Gesprächen untereinander diesen schönen Tag im Beisein von Pfarrer Dumont ausklingen lassen. Alle waren voll des Lobes für Trudel Schweizer. Abfahrt mit dem Zug nach Andernach war gegen 21 Uhr von Boppard aus. In Andernach verabschiedete man sich am Bahnhof und man ging voll neuer Eindrücke zufrieden über diesen schönen Tag nach Hause.
