Politik | 04.05.2014

Sozialverträgliche Nutzung des Hallenbades Andernach

Kompromiss für Vereine

Benedikt Mediger. privat

Andernach. Bereits im September vergangenen Jahres hatten die Andernacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung auf die aus Sicht der Stadtwerke notwendige Erhöhung der Nutzungsgebühr für das städtische Hallenbad durch die Vereine aufmerksam gemacht. Das Stadtratsmitglied Franz-Josef Wagner (SPD) hatte damals erklärt, dass eine reine Abwälzung der Mehrkosten auf die Vereine, zu denen unter anderem der DLRG und der Turnerbund gehören, nicht zielführend sei: „Damit würden die entsprechenden Kosten auf die Vereinsmitglieder umgelegt. Leidtragende wären insbesondere Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind wir der Meinung, dass die Teilhabe an Sportangeboten nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf.“ Die SPD-Stadtratsfraktion hatte seinerzeit in einem Antrag gefordert, dass sich die Stadt als Eignerin der Stadtwerke Andernach GmbH an den Mehrkosten beteiligt. Vor diesem Hintergrund begrüßen die Mitglieder von Partei- und Fraktionsvorstand nun ausdrücklich, dass zwischen den Vereinen und den Stadtwerken Andernach eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte, die alle Seiten gleichermaßen zufriedenstellt. „Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden wir uns auch zukünftig als Partner des Ehrenamtes und der Sportvereine verstehen“, so Wagner. „Dies haben wir neben unserer Unterstützung für eine sozial verträgliche Gestaltung der Hallenbadnutzungsgebühr auch mit unserem Antrag für einen städtischen, runden Tisch in Sachen Ehrenamt und die Einführung eines Ehrenamtspreises unter Beweis gestellt“, erklärt das Stadtratsmitglied weiterhin. Die SPD wird sich auch in den kommenden fünf Jahren im Stadtrat für den Erhalt beider Bäder in Andernach starkmachen und weist den Vorstoß des Miesenheimer Ortsvorstehers Masberg, im Falle einer aufkommenden Finanzierungsfrage das Andernacher Freibad zu schließen, entschieden zurück.

Pressemitteilung

Benedikt Mediger

SPD-Stadtverband Andernach

Benedikt Mediger. Foto: privat

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