Allgemeine Berichte | 27.07.2015

Hochkarätiges Trio bot leise Töne und mitreißende Rhythmen

„Leinen los“ mit Clouedo

Das Trio „Clouedo“ mit Hausherr Konstantin Thomopoulos (Mitte). SF

Andernach. Zahlreiche Gäste erlebten kürzlich in der Andernacher Taverne Olympos einen Abend der ganz besonderen Art. Zum griechischen Wein wurde nämlich deutsche Musik geboten, die sowohl an Ironie, Witz und Charme als auch an musikalischer Sensibilität absolut nichts zu wünschen übrig ließ. Bei den Interpreten handelte es sich um „Clouedo“, das sind: Jeanette Latus (Gesang, Piano), Jürgen Radermacher (Gesang, Gitarre) und Tanja Schwarz (Violoncello), die sich bereits mit zwei Studioalben („Tagträume“ und „Fahr mich irgendwo hin“) und einigen ausverkauften Konzerten einen hervorragenden Namen gemacht haben. Da das Repertoire sich ständig vergrößert, plant das Trio, welches je nach Location um einen Bass und ein Schlagzeug erweitert wird, in Kürze eine dritte CD auf den Markt zu bringen. Das bemerkenswerte daran ist, dass die Stücke ausschließlich in deutscher Sprache gesungen werden.

Der virtuose Gitarrist Jürgen Radermacher gründete gemeinsam mit der stimmlich ebenso außergewöhnlich wie unverwechselbaren Sängerin Jeanette Latus 2009 das Duo „Clouedo“. Seit 2012 ergänzt die Cellistin Tanja Schwarz die Gruppe zu einem Trio und bringt sich seitdem äußerst feinfühlig in die seinerzeit zum Teil neu gesetzten Stücke ein. Clouedo bewegt sich mit eigenen deutschsprachigen Titeln vorwiegend im Genre der leisen Töne und Melodien, durchbricht diese Spannung aber immer wieder durch Ausflüge in den Rock-Pop Bereich, ohne dabei den puristisch-intimen Charakter seiner Arrangements zu verlassen. Nun stellte das Trio unter anderem auch seine neuen Stücke vor, von denen „Geplatzte Träume“ und „Viel zu lang“ die unverkennbare Handschrift von Jürgen Radermacher tragen und „Spuren im Sand“ von Jeanette Latus komponiert und getextet wurden. Es war unverkennbar, dass die drei passionierten Musiker das harmonische Zusammenspiel von Text und Melodie bis zur Perfektion beherrschen. Ob es sich um den Song „Fahr´ mich irgendwohin“ handelt, in dem Radermacher eine spontane Aufbruchsstimmung besingt, die wohl jeder schon einmal verspürt hat oder um die von Jeanette Latus leidenschaftlich intonierten Stücke: „Am Ende deines Weges“ oder „Halt mich fest“, bei denen es sich um Liebeslieder handelt, die jedoch keineswegs schmalzig, sondern eher außergewöhnlich realistisch daher kommen - das Trio bot seinem begeisterten Publikum ein vielseitiges Repertoire. Clouedo glänzte jedoch auch mit diversen Cover-Versionen, zum Beispiel mit „Estaminet“ und „Weil Du nicht bist wie alle andern“ von Klaus Hoffmann oder dem ebenso herzerfrischenden wie makabren Song von Niels Frevert: „Ich würde dir helfen, eine Leiche zu verscharren“. Während die Stimme von Jeanette Latus - ähnlich einem Vulkanausbruch, vom sanften Grollen bis zur kraftstrotzenden Explosion - den Raum mitunter erzittern ließ, wurde jeder gemeinsame Vortrag durch die ausdrucksstarke Stimme des brillanten Solo-Gitarristen Jürgen Radermacher souverän ergänzt und Tanja Schwarz bereicherte die geballte Energie des Duos Radermacher/Flatus mit verbindenden Cello-Klängen.

Das Trio „Clouedo“ mit Hausherr Konstantin Thomopoulos (Mitte). Foto: SF

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