Ehrenamt setzt sich für afrikanische „Permakultur“ ein
Stadt unterstützt Senegal-Projekt
8000 Euro-Spende
Andernach. „Senegal ruft“ heißt eine Projektgruppe der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“, die seit mehreren Jahren ein landwirtschaftliches Projekt in der Casamance im Süden des Senegal unterstützt. Jetzt hat die Stadt Andernach der Ehrenamtsgruppe 8000 Euro für das afrikanische Projekt übergeben. Eigentlich wollte die Stadt für das Projekt einen gebrauchten Traktor zur Verfügung stellen. Aber Transportkosten, Zoll-, Einfuhr- und Ausfuhrbestimmungen machten dieses Vorhaben sehr kompliziert. So hat die Stadt den Traktor verkauft und den Erlös von 8000 Euro gespendet.
Zum Projekt selbst: Die ASCEP (Organisation für Ökologie und Frieden) hat im Dorf Oukout ein 16 Hektar großes Areal geschenkt bekommen. Junge Menschen erhalten hier einen Arbeitsplatz, um Auswanderung zu vermeiden. Gleichzeitig wird ökologischer Landbau und Naturschutz gefördert. Der Projektleiter, Edmond Adioye, hat in Andernach die Permakultur kennengelernt und möchte nach dieser Methode arbeiten. Christa Hennerici konnte in diesem Frühjahr das Schild „Permakultur Andernach in Bala“ überreichen. Die Andenacher Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt selbst haben in den vergangenen Jahren insgesamt 21.000 Euro dafür gespendet. Dafür sind die Ehrenamtsgruppe und die Projektbeteiligten im Senegal sehr dankbar. Mit dem Geld konnte ein Brunnen finanziert werden. Und die benötigte Zaunanlage wird nach der Regenzeit entstehen.
Übrigens: Auch ein Vertreter der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) hat das Projekt besucht und bemüht sich um weitere Unterstützung.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Andernach
