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Thomas Schnorr und „Niederfeller Schdäifleda“ erhalten Kulturförderpreis

Zum 22. Mal herausragendes kulturelles Engagement ausgezeichnet

15.06.2019 - 09:55

Kreis MYK. Neben ihrem unverkennbaren musikalischen Talent und der Freude an der Musik haben sie nun etwas Weiteres gemeinsam: Thomas Schnorr und die „Niederfeller Schdäifleda“ sind die Träger des „Kulturförderpreises 2019“ des Landkreises Mayen-Koblenz. In feierlichem Rahmen begrüßte der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth ehemalige Preisträger, Vertreter aus politischen Gremien und Gemeinden sowie Freunde und Angehörige der Geehrten im Kreishaus.

Seit 1997 verleiht der Landkreis Mayen-Koblenz für herausragendes kulturelles Engagement den Kulturförderpreis „forum artium plaudit“ – frei übersetzt: „Die Öffentlichkeit ehrt die Kunst.“ „Kultur braucht „Überzeugungstäter“, die mit Herzblut für ihre Arbeit stehen und somit unser kulturelles Erbe bewahren“, so Burkhard Nauroth.

Einer dieser „Überzeugungstäter“ ist der hauptberufliche Organist, Kantor und Chorleiter Thomas Schnorr. „Er hat sich in zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten als Orgelvirtuose einen herausragenden Namen gemacht. Als Leiter der Kirchenchöre von Sankt Clemens und Sankt Veit sowie der von ihm gegründeten Jungen Kantorei ist Thomas Schnorr ein Gewinn – sowohl fachlich, wie auch charakterlich“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth in seiner Laudatio. „Die Sängerinnen und Sänger schätzen an ihm sein herzliches und menschenfreundliches Wesen, mit dem er es versteht, die Freude an Werken sämtlicher Epochen auf andere zu übertragen – für ihn sind die Chöre mehr, als nur eine musikalische Herausforderung.“ Thomas Schnorr verfügt darüber hinaus über besondere Fähigkeiten und Begabungen, die nicht nur das kulturelle Leben in den katholischen Pfarrgemeinden Sankt Clemens und Sankt Veit in Mayen sowie Sankt Bernhard in Mayen-Kürrenberg, sondern auch das der gesamten Region, in besonderer Weise geprägt haben. Denn er ist ein hervorragender Kulturmanager: Die von ihm vorbereiteten und durchgeführten „Orgelmusiken zur Marktzeit“ sowie die „musikalischen Haltestellen im Advent“ sind in jedem Jahr ein voller Erfolg. Diese Veranstaltungen leuchten weit über die Grenzen der Stadt Mayen hinaus und ziehen Woche für Woche ein breites Publikum in die Eifelstadt. „Ihr soziales Engagement und Ihre von bewundernswerter Qualität geleistete Arbeit haben die Auszeichnung mehr als verdient“, ehrte Burkhard Nauroth. Der Preisträger selbst machte darauf aufmerksam, dass Kirchenmusik mehr ist, als die drei „L“: „Es ist nicht richtig, zu glauben, dass die Musik langsam, leise und langweilig ist – wir beweisen das Gegenteil!“

Hohe Anerkennung zollte der Erste Kreisbeigeordnete auch den „Niederfeller Schdäifleda“. „Auf hochdeutsch bedeutet der Name „Steifleder“. Doch Sie sind alles andere als behäbig und steif – und das auch nach über 40 Jahren!“, so Burkhard Nauroth.

Die Wurzeln der „Niederfeller Schdäifleda“ reichen bis in das Jahr 1971 zurück: Beim Zeltlager der Pfadfinderschaft Sankt Georg bereitete den Mädchen und Jungen das abendliche Singen am Lagerfeuer so viel Freude, dass fortan neben der Pfadfinderei mehr und mehr der Gesang im Vordergrund stand. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte die Gruppe gleich wenige Wochen nach dem Zelten. Im Jahre 1977 wurde die Pfadfinderkluft abgelegt. Unter dem Dach des Männergesangvereins „Eintracht-Liederkranz“ Niederfell, zu dem die meisten Sänger der Gruppe gehörten, entstanden die „Jungsänger“. Der Namenswechsel von „Jungsänger“ zu „Schdäifleda“ vollzog sich im Jahre 1994 in Folge einer langen Nacht am Weinfestsamstag. Neben Eigenkompositionen bedienen die „Schdäifleda“ mit ihrem Repertoire die Bereiche Balladen, Liedermacher, Rhythm and Blues bis hin zu Rock sowie bekannter Stimmungsmusik. In ihren Interpretationen beschreiben sie das Leben an der Mosel und der einzigartigen Kulturlandschaft. „Die Verbundenheit der zehn Sänger mit der Mosellandschaft ist in vielen ihrer Lieder zu hören und zu spüren“, so der Erste Kreisbeigeordnete. „Uus Moddersproch is uns wichtisch“, betonte Heinz Gartner, der Sprecher der Band, in den Dankesworten.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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