Allgemeine Berichte | 13.09.2015

Eifelverein Andernach wanderte durch das Erzgebirge

Über den „Kleinen Brocken“

Die Wandergruppe vor dem Schwibbogen an der Hotelanlage. privat

Großrückerswalde/Andernach. Die Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach wanderten zum ersten Mal im waldreichsten Gebiet in Deutschland, im Naturpark „Erzgebirge“, wo ideale Voraussetzungen für erlebnisreiche Wanderungen vorliegen. Mit dem Bus ging es zunächst nach Großrückerswalde ins mittlere Erzgebirge, das als Heimat der Nussknacker, Räuchermännchen, Spieldosen, Pyramiden, Engel und Schwibbögen weltbekannt ist und wo die Wanderfreunde mit dem Bergmannsgruß „Glück auf“ im Landgasthof Wemmer empfangen wurden. Bei einem Dia-Vortrag wurden sie nach dem Abendessen über die Lebensweise der Bewohner und die harte Arbeit in den Grubenstollen in den früheren Jahren hingewiesen. Am nächsten Tag ging es schon ins beliebte Ausflugsziel ins Greifenstein-Gebiet, wo der Greifenstein-Granit von Kurfürsten und Herzögen begehrt war. Sieben von 13 der bizarren und wohl schönsten Felsen im Erzgebirge mit Namen wie „Seekofel“, „Kleiner Brocken“ und Stülpnerwand“ sind durch 1923 eingestellte Steinbrucharbeiten erhalten geblieben. 1846 wurde die einzigartige Kulisse für erste Theateraufführungen genutzt. Die Wanderung führte unter anderem um den Stauweiher und dann entlang des Röhrgrabens, ein mittelalterlicher Kunstgraben, der der Wasserversorgung des Ehrenfriedersdorfer Zinnbergbaus diente. Höhepunkt war schon am nächsten Tag eine Führung unter fachlicher Leitung durch das Erzgebirge bis nach Dresden mit anschließender Stadtrundfahrt und dem Besuch der Frauenkirche, dann folgte eine Dampfschifffahrt auf der Elbe bis nach Pillnitz. Schon wieder in den Wanderschuhen, fuhren die Wanderfreunde mit dem Bus nach Pobershau auf den Katzenstein, einem markanten Felsenvorsprung in Gestalt eines Katzenkopfes, wo schon der Kurfürst Johann Georg von Sachsen 1612 seinen Jagdimbiss einnahm. Von dort wurde gewandert ins Tal der „Schwarzen Pockau“, meist nur Schwarzwassertal genannt, immer entlang dem Bachlauf „Schwarzen Pockau“ vorbei an der Ringmauer, Nonnenfelsen, Teufelsmauer, Mooren und der Steinernen Brücke bis nach Kühnhaide. Nach einer kurzen Einkehr ging es zurück entlang des Grünen Grabens, ein im 17. Jahrhundert am Berghang oberhalb der Schwazen Pockau angelegeter Kunstgraben, der früher Aufschlagwasser zu den Gruben bei Pobershau leitete. Nach dem Abendessen war Tanz in allen Räumen angesagt. Am vorletzten Tag fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Cranzahl und von dort mit der Dampflok der „Fichtelbergbahn“über sechs Brücken und ein Hüttenbach-Stahlgitterviadukt von 110 Meter Länge und 23 Meter Höhe in Richtung Kurort Oberwiesenthal. Zurück wurde gewandert auf dem Erlebnispfad „Bimmelbahn“.Diese wunderschöne Wanderwoche im Erzgebirge mit einmaligen Eindrücken, Erlebnissen und Wandertouren, der Aufenthalt im guten Hotel mit reichhaltiger Verpflegung und das harmonische Miteinander wird noch lange in bester Erinnerung bleiben. Die Organisatoren und Wanderführer Winfried Berlin und Gabriel Riehl ernteten viel Lob für das gute Gelingen.

Die Wandergruppe vor dem Schwibbogen an der Hotelanlage. Foto: privat

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