Erfolgreiche Aufräumaktion in Andernach an Halloween
Waterlove Day: Müll sammeln statt Süßigkeiten
Anderanch. Statt „Süßes oder Saures!“ zu Halloween hieß es für einige Kinder zum Waterlove Day „Dreck oder weiter?“. Bei bestem Wetter machten sich Groß und Klein auf den Weg, um der Einladung von Waterlove zu folgen und am Andernacher Rheinufer aufzuräumen. Rund 25 Menschen kamen an diesem sonnigen Tag zusammen, um ihren Beitrag für eine bessere Umwelt zu leisten. Ganze 5 Kubik an Müll sammelten die freiwilligen Helfer: Das entspricht einem Volumen von 5000 gestapelten 1 Liter-Tetrapacks – eine unfassbare Menge für eine Strecke von ungefähr 4 Kilometern, die abgegangen wurden. Am Montag kamen noch einmal 2 weitere Kubik hinzu – Müll, den der Baubetriebshof im Nachgang noch mitgenommen hat. Ob Sperrmüll, Küchenutensilien, Unterwäsche, Kaffeebecher, Zigaretten, Decken oder Reifen – die Teilnehmer der Aufräumaktion waren wieder einmal erschüttert über den Dreck, den Menschen selbstverständlich in der Natur entsorgen ohne über die Folgen für Mensch und Umwelt nachzudenken. Um 10 Uhr trafen sich alle freiwilligen Helfer am Rheintor und die rund 25 Menschen wurden Richtung B9, Nette und auch Namedy aufgeteilt. Allein an der Rheinpromenade auf einer Strecke von ca. 2 Kilometern kamen rund 12 Säcke an Müll zusammen – für die Helfer eine schockierende Menge. Insgesamt haben alle gemeinsam ca. 4 Kilometer aufgeräumt. Die größte Menge an Müll wurde an der Ausfahrt Andernach-Ost gefunden: Hier wurde einfach Schrott abgeladen. „Ich verstehe nicht, wieso Menschen einfach nicht in der Lage sind ihren Müll fachgerecht zu entsorgen - zumal Sperrmüll nur angemeldet werden muss“, ärgert sich Natalie Karij, die Gründerin von Waterlove. Sie war an diesem Samstag mit Sven Gesell, Mitarbeiter des Baubetriebshof, und einem Kipper unterwegs. Zwei riesen Ladungen wurden bereits am Samstag auf der Mülldeponie entsorgt. Eine weitere Ladung folgte dann am Montag. „Meine Kollegen haben noch zwei weitere Kubik an Müll eingesammelt“, berichtet Sven Gesell. Neben den sperrigen Sachen waren leider auch wieder sehr viele Zigaretten, Becher-to-go, Verpackungen, Einmal-Mundschutz, Plastikhandschuhe und noch mehr dabei. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Groß und Klein zu Halloween wurde gemeinsam mit Waterlove die Natur ein bisschen von ihrem alltäglichen Dreck befreit. Doch allen Teilnehmern ist auch klar: Es muss sich etwas ändern - für jeden! Denn nur ein nachhaltiges Leben und ein bewusster Umgang mit der Umwelt, retten auf lange Sicht sowohl die Weltmeere als auch die Tiere, die in diesen leben. Aus diesem Grund ist neben der Aufräumaktionen vor allem der Schockeffekt und das Umdenken jedes Einzelnen, genau das, was Waterlove erreichen möchte. Mit Spenden kann das gemeinnützige Unternehmen noch mehr erreichen: Aufklärung an Schulen und Kitas sowie Aufräumaktionen in weiteren Städten oder auch mit Unternehmen organisieren – damit ein Unterschied geschaffen werden kann. Weitere Infos finden Sie auf: www.waterlove.world.
Pressemitteilung Waterlove gUG
