Absolventen beim VHS-Deutschkurs erhielten jetzt in Bad Breisig ihre Zeugnisse
41 Schüler aus 17 Nationen und ein gemeinsames Ziel
Bad Breisig. Sie stammen aus Armenien, Äthiopien, Griechenland, dem Iran, Italien, dem Kosovo, Litauen, Marokko, Pakistan, von den Philippinen, aus Polen, Rumänien, Somalia, Spanien, Syrien, Thailand und aus der Türkei, und alle haben jetzt eins gemeinsam: Sie haben sich der Sprachprüfung „Deutschtest für Zuwanderer“ gestellt, ein umfangreiches Lernprogramm absolviert und erhielten jetzt aus der Hand von Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach und dem zuständigen Mitarbeiter Integration bei der Volkshochschule des Kreises Ahrweiler, Christian Hofeditz, ihre Zeugnisse für einen erfolgreichen Abschluss.
„Mit diesem Abschluss nach 600 Stunden und vielfältigen Themen aus Politik, Geschichte und Kultur“, so Weidenbach, „haben die Absolventen dieses Kurses einen wesentlichen Beitrag zum gemeinsamen Leben in Deutschland und einer gelungenen Integration geleistet. Und gleichzeitig für eine Premiere hier im Rathaus Bad Breisig gesorgt. Denn ich weiß mit Sicherheit, dass sich noch nie eine derartige Vielfalt an Nationalitäten hier im Rathaus getroffen hat, und wir alle sind stolz darauf, zum gelungenen Abschluss unsere Glückwünsche aussprechen zu dürfen.“ Bei dieser Gelegenheit vergaß der Bürgermeister auch nicht, seinen Dank an die Kreis-Volkshochschule und die Kursleiterinnen Holzapfel, Kaindl, Tarakay, Heinemann und Naumiuk zu richten, ebenso wie die Integrationsbeauftragte des Kreises, Rita Gilles, mit dem Mitarbeiterinnen des Migrationsdienstes der Caritas, Eva Pestemer, Ruth Fischer und Ania Siwik. „Das war ein anstrengendes Jahr“, so Kursteilnehmer Gigi Sanchez sichtlich erleichtert. Der Spanier, der mit Frau Rose heute in Brohl lebt, hat zusammen mit seiner Frau den Kurs erfolgreich absolviert, und im Breisiger Rathaus präsentierten beide jetzt voller Stolz die Zeugnisse ihrem Söhnchen Isaac. Sie waren, wie bereits erwähnt, zwei von 41 Migranten aus 17 Ländern der ganzen Welt. Menschen, aus den verschiedensten Kulturkreisen mit total unterschiedlichen Voraussetzungen, die diesen Kurs aufnahmen und fünf Stunden lang an jedem Werktag mit der Sprache ihrer Wahlheimat immer vertrauter wurden. Dabei reichte die Bildungspalette der Teilnehmer reichte vom Analphabeten über den Handwerker bis hin zum Juristen. Dennoch, beim VHS-Kurs waren alle gleich, jedenfalls was die Lern- und Bildungsziele betrifft. Hier galt für die Zuwanderer im Alter von 16 bis 53 Jahren, schnell grundlegende Deutschkenntnisse zu erwerben, um sich besser verständigen und in den Alltag ihrer neuen Heimat integrieren zu können. So hielt auch Burgermeister Weidenbach fest: „Die Teilnehmer der Integrationskurse haben genau das Richtige getan. Sie leben jetzt in Deutschland und haben an den Integrationskursen der Kreisvolkshochschule teilgenommen, um die deutsche Sprache zu erlernen. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu einer gelungenen Integration. Gerne unterstützen wir die Kreisvolkshochschule, in dem wir die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und eng mit den zuständigen Mitarbeitern zusammenarbeiten. Die harte Arbeit aller am Kurs Beteiligten hat sich ausgezahlt. Denn mit der neuen sprachlichen Sicherheit gehen die neuen Mitbürger nun selbstbewusst daran, ihre beruflichen Chancen und Möglichkeiten auszuloten.“
