Allgemeine Berichte | 14.09.2014

Pilgergruppe aus dem Ahrweiler Land auf dem Jakobsweg

Aus Fremden wurden Freunde

20 Pilgerinnen und Pilger aus dem Kreis Ahrweiler und Polen legten die letzten 100 Kilometer auf dem Jakobsweg zurück. privat

Kreis Ahrweiler/Galicien (Spanien). 20 Pilgerinnen und Pilger unter Leitung von Jürgen Schwarzmann aus dem Kreis Ahrweiler und Polen machten sich kürzlich auf den Weg die letzten 100 Kilometer auf dem Jakobsweg in Spanien zurück zu legen. Die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen durch die Bekanntschaft eines Pilgers dazu und hieraus entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Gestartet war die Gruppe in Nürburg. Mit dem Flugzeug ging es dann nach Nordspanien, um dann mit dem Bus über Astorga mit seiner Kathedrale und dem Bischofspalast von Antonio Gaudi zum Cruz de Ferro zu kommen. Hier legen die Pilger traditionell einen Stein aus der Heimat nieder. Über das Museumsdorf O Cebeiro ging es dann zum Ausgangspunkt des Pilgerwegs Sarria. In fünf Etappen begaben sich nun die Pilgerinnen und Pilger auf den Camion Frances und am fünften Tag erreichten sie dann die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem Grab des Heiligen Jakobus. Höhepunkt der zwei Tage in Santiago war die Pilgermesse mit dem Schwenken des 1,50 Meter großen Botafumeiro (Weihrauchfass), das mit fast 70 Stundenkilometern von acht Helfern durch das Querschiff der Kathedrale geschwenkt wird. Mit der Pilgerurkunde als Lohn der Pilgerstrecke erreichten die Teilnehmer dann wieder die Heimat.

20 Pilgerinnen und Pilger aus dem Kreis Ahrweiler und Polen legten die letzten 100 Kilometer auf dem Jakobsweg zurück. Foto: privat

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