Politik | 15.11.2014

Integrationsbeiräte im Kreis Ahrweiler: 8.500 Menschen wahlberechtigt

Beiräte für Migration und Integration werden gewählt

Am Sonntag, 23. November

Kreis Ahrweiler. Die Wahlen der Beiräte für Migration und Integration (Integrationsbeiräte) des Kreises Ahrweiler sowie der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig finden am Sonntag, 23. November statt. Wahlberichtigt sind rund 8.500 Bürger im Kreis Ahrweiler mit Migrationshintergrund. Darauf weist Landrat Dr. Jürgen Pföhler nochmals hin, der zugleich als Kreiswahlleiter fungiert.

Briefwahl

Am Samstag vor der Wahl, 22. November, sind die Wahlbüros der Verbandsgemeinden, Städte und der Gemeindeverwaltung Grafschaft nicht mehr geöffnet. Somit können an diesem Samstag keine Wahlscheine für die Briefwahl ausgehändigt werden. Wenn Personen erkrankt sind und nicht selbst am Wahl-Sonntag ins Wahllokal gehen können, können die benötigten Wahlscheine am Wahl-Sonntag bis 15 Uhr im zuständigen Wahlbüro beantragt und abgeholt werden. Die plötzliche Erkrankung muss nachgewiesen werden.

Aufgabe des Beirates

Aufgabe des Beirates für Migration und Integration ist es, das gleichberechtigte Zusammenleben der im Kreis wohnenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen sowie die Weiterentwicklung des kommunalen Integrationsprozesses zu sichern und zu fördern. Der Beirat erörtert die Belange der Einwohner mit Migrationshintergrund sowie Fragen der kommunalen Integrationspolitik und vertritt sie gegenüber den Organen des Kreises. Der Beirat kann zu allen Fragen, die seinen Aufgabenbereich betreffen, Stellungnahmen abgeben.

Wer gewählt werden darf

Gewählt werden dürfen alle Einwohner des Kreises, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, also neben allen ausländischen Einwohnern auch die deutschen Einwohner. Voraussetzung ist, dass sie mindestens drei Monate im Kreis wohnen.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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