Lokalsport | 03.11.2014, 16:49 Uhr

Barthel-Team verliert in Oldenburg mit 28:26

Dämpfer für die Vulkan-Ladies

Oldenburg. Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern sind mit einigen Ambitionen nach Oldenburg gereist. Insgeheim hofften die Koblenzerinnen, einen weiteren Auswärtscoup schaffen zu können. Doch die bis dato ungeschlagenen Oldenburgerinnen konnten ihre Serie fortsetzen, denn sie gewannen am Ende verdient mit 28:26.

Die Vulkan-Ladies arbeiteten hinten gut, ließen in der Offensive jedoch die nötige Durchsetzungskraft vermissen. „Im Angriff haben wir nicht gut gespielt“, sagt Trainer Christoph Barthel von den Vulkan-Ladies. „In der Abwehr standen wir stabil, Branka hatte einen guten Tag, aber im Rückraum lief nicht viel zusammen.“ Die erste Spielhälfte verlief einigermaßen offen. Oldenburg ging in Führung, doch die Vulkan-Ladies konnten den Hausherrinnen immer auf den Fersen bleiben. Mit 13:11 für Oldenburg ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit drehte Oldenburg furios auf und baute die Führung schnell auf ein 16:11 aus. Nach 45 Minuten führten die Norddeutschen sogar mit sechs Toren (21:15). Den Vulkan-Ladies gaben nicht auf und blieben dran. Eine Chance, die Partie zu drehen, hatten sie jedoch nicht. Oldenburg gewann letztendlich mit 28:26.

Barthel musste in Oldenburg gleich auf zwei Rückraumspielerinnen verzichten; Kim Berndt und Lina Krhlikar fehlten krankheitsbedingt. Berndt muss sich am morgigen Dienstag einer Operation am linken Knie unterziehen, denn im Spiel gegen die SG BBM Bietigheim zog sie sich einen Kreuzbandriss zu. Sie wird aller Voraussicht nach sechs Monate ausfallen.

„Es war kein gutes Spiel von uns. Mit Lina und Kim hätten wir eine gute Chance auf Punkte gehabt, aber so fahren wir ohne nach Hause“, zeigt sich Barthel frustriert. Viel Zeit, um sich über die Niederlage zu ärgern, bleibt dem Coach und seinem Team allerdings nicht. Am Samstag, 8. November, geht es für die Vulkan-Ladies um den Einzug in das Viertelfinale des DHB-Pokals. „Wir wollen weiterkommen. Allerdings müssen die Spielerinnen mehr aus dem Rückraum zeigen, sonst wird das nichts“, sagt Barthel. Anwurf ist um 19.30 Uhr. In der Bundesliga geht es für die Koblenzerinnen am Sonntag, 16. November, weiter. Dann steigt das Rheinland-Pfalz Derby in der Conlog Arena auf dem Koblenzer Oberwerth; die Trierer Miezen sind zu Gast (16 Uhr).

Pressemitteilung der Vulkan-Ladies Koblenz-Weibern

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