Gute Zusammenarbeit zwischen Berufsbildender Schule und dualen Partnern
Friseurräume der BBS erstrahlen in neuem Glanz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ging man vor etwa – sagen wir – vier Jahrzehnten, so man nicht gerade in Berlin, Hamburg oder Köln lebte, zum Friseur, dann ließ man „sich die Haare machen“, plauschte ein wenig mit der Friseurin des Vertrauens, vielleicht noch mit der ebenfalls anwesenden Nachbarin und ging anschließend, hoffentlich mit dem Ergebnis zufrieden, seiner Wege. Ein Friseursalon anno 2014 muss da ganz andere Anforderungen und Erwartungen erfüllen. Mehr denn je ist ein Friseursalon nicht nur Ort der Kommunikation und des gesellschaftlichen Austauschs, sondern vor allem auch Wohlfühl- und Wellnessoase, in dem „Frau/ Mann“ sich entspannen soll und darf, abschalten von den stressigen Niederungen des Alltags. Dass man im Anschluss daran, schöner und bezaubernder denn je, einen neuen „Look“ sein eigen nennen darf, ist gleichsam das Tüpfelchen auf dem „i“. Diese Entwicklungen, die sich selbstredend auch im Interieur eines Friseurraumes widerspiegeln, sind natürlich auch den Verantwortlichen der BBS des Landkreises und der zuständigen Fachkonferenzleiterin, Frau OStR´in Evelyn Graupner nicht verborgen geblieben. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Friseurinnung des Ahrkreises sowie dem großen Engagement des Friseurlehrlingswartes, Kurt Schuhmacher, ist es in den letzten Monaten gelungen, die Friseurräume der BBS in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Bereits seit 2013 kann die BBS dank finanzieller Unterstützung der Friseur-Bedarf Firma, Gebr. Radomsky, Koblenz, der Volksbank RheinAhrEifel eG sowie der Firma Goldwell, neue Friseurstühle ihr Eigen nennen. Lehrlingswart Schumacher und Sascha Esch stifteten die dazu passenden Spiegel. Die Firma Jürgen Romes aus Müllenbach übernahm die Neuaufpolsterungsarbeiten der Rollhocker. Mit Beginn dieses Jahres ging die Modernisierungsphase in eine neue Runde. Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür im Februar konnten die mittlerweile in die Jahre gekommenen Bedienungsplätze durch zeitgemäße, moderne Varianten ersetzt werden. Während sich auch hier wieder die Herren Schumacher und Esch, unterstützt durch die Firma Olaf Radomsky, für den unentgeltlichen Aus- und Einbau verantwortlich zeigten, freuten sich die angehenden Friseurinnen und Evelyn Graupner darüber hinaus über zwei neue Rückwärtswaschbecken. Auch hier waren die guten und engen Verbindungen zwischen der BBS und den Handwerksbetrieben des Ahrkreises von Vorteil. Der Sanitär-Handwerksbetrieb Frank Wershofen kümmerte sich um die fachgerechte Montage der Waschbecken. Die Elektroinstallationen führte der Elektrofachbetrieb Wolfgang Dresen kostenlos aus.
Alle Beteiligten zeigten sich erfreut über diese keineswegs selbstverständliche Art und Weise der Zusammenarbeit und die wechselseitige Unterstützung von Schule und Betrieben. Dies zeige beispielhaft, so Graupner, „wie das duale System der beruflichen Bildung vor Ort funktionieren kann und im Hinblick auf den demografischen Wandel auch funktionieren muss.“
Denn ein gutes und professionelles Miteinander der dualen Partner wirke sich mit Sicherheit auch positiv auf die Akquise neuer Auszubildender aus.
Pressemitteilung
Michael Sauer-Beus, Evelyn Graupner für BBS Pressedienst
