MIT im Kreis Ahrweiler im Gespräch mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises
Für Ausbau der Breitbandversorgung
Kreis Ahrweiler. Die Vorstandsmitglieder (Elmar Lersch, Werner Jung, Detlef Odenkirchen, Frank Meumerzheim, Wilfried Scheffler, Josef Niethen, Reinhard Gnath und Heike Krämer-Resch,) der MIT trafen sich mit Tino Hackenbruch, Leiter der Wirtschaftsförderung im Kreis Ahrweiler, zu einem Informationsgespräch über die schnelle Internet- und Breitbandversorgung im Landkreis. „Die Breitbandversorgung ist für Unternehmen heute der wichtigste Standortvorteil“, so Hackenbruch. Dies habe eine Umfrage unter den Unternehmen ergeben. Seit 2007, als Landrat Dr. Pföhler die Initiative „DSL für alle“ startete und noch große Teile des Ahrkreises unversorgt waren, habe sich sehr viel getan. So ist die Versorgung mit 50 MBits bis auf einige weiße Flecken in Kreis Ahrweiler kreisweit sichergestellt. Dabei setzt die Kreisverwaltung immer auf einen Technologiemix mit mehreren Anbietern. Dies alles sei aber nur möglich „aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Kommunen.“ Grundsätzlich habe der Kreis bei der Internet-Versorgung schließlich nur eine „koordinierende Funktion. Beispielsweise als Brückenbauer zu den Telekommunikationsanbietern“, so Hackenbruch. Der Ausblick für die Schließung der restlichen weißen Flecken sei durch ein neues Förderprogramm des Bundes zum Ausbau des Breitbandnetzes positiv. Das Bundeskabinett habe dieses Programm im Oktober beschlossen. „Ziel des Bundesförderprogramms ist es, den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze in unterversorgten Gebieten zu unterstützen, in denen in den kommenden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Netzausbau zu erwarten ist“, informierte Hackenbruch. Nach dem Entwurf dieses Förderprogramms müssten potenzielle Investoren Anträge stellen, die dann nach einem Punktesystem bewertet werden. Zu den Anforderungen, die hoch bewertet werden, gehört etwa, mit den Projekten entlegene Regionen zu erschließen und das bis 2018.
Pressemitteilung der MIT
