Politik | 09.04.2013, 14:15 Uhr

Arbeitstreffen in Mayen

Insolvenzverfahren am Nürburgring erörtert

(v.l.) Guido Ernst, MdL, Horst Gies, MdL, Josef Dötsch, MdL, Alexander Licht, MdL, Dr. Adi Weiland, MdL, Landrat Dr. Alexander Saftig, Hedi Thelen, MdL, Andreas Biebricher, MdL, Bernhard Mauel, Erster Kreisbeigeordneter. Privat
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Mayen. Regionale Abgeordnete sowie Landrat Dr. Saftig und Erster Kreisbeigeordneter Mauel haben anlässlich eines Arbeitstreffens mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU Landtagsfraktion, Alexander Licht und Dr. Adi Weiland, die schwierige Situation im Insolvenzverfahren am Nürburgring erörtert. Es droht ein Ausverkauf, dessen finale desaströse Konsequenzen für die Region offensichtlich von den Vertretern der Landesregierung wider besseres Wissen in Kauf genommen werden. Verharrt die Landesregierung durch ihr eigenes massives Versagen in der Schockstarre? Diese Frage drängt sich auf. Der Abgeordnete Licht berichtete vom Besuch der EU-Kommissare Oettinger und Almunia in Brüssel und stellte noch einmal heraus, dass es bisher an der obersten Spitze der EU-Kommission keine Fürsprache vonseiten der rheinland-pfälzischen Landesregierung für die besonderen Interessen der Region und des Sports am Nürburgring gibt. Nach wie vor ist die Haltung der Landesregierung gegenüber der EU-Kommission im laufenden Beihilfeverfahren unbegreiflich: „Wir haben alles richtig gemacht“, so die Vertreter der SPD. Trotz öffentlicher Zugeständnisse von Beck und Dreyer, Fehler begangen zu haben, ist diese Haltung gegenüber der Kommission kontraproduktiv in den Bemühungen zu einem allgemein dauerhaften Zugangsrecht für die Rennstrecken am Nürburgring. Denn der öffentliche Zugang gewährleistet die touristische Ausstrahlung in die Region, gewährleistet die Entwicklung des Breitensports, ist die Grundlage für Ansiedlung und den Ausbau der industriellen Entwicklung um den Nürburgring. Hunderte von Arbeitsplätzen sind im Bereich des Motorsports und in der Entwicklung der Autoindustrie entstanden und stehen nunmehr in der Gefahr, die Existenz zu verlieren. Selbst das Krankenhaus in Adenau birgt substanzielle Kriterien, die an den allgemeinen öffentlichen Zugang der Rennstrecken und damit einhergehend der medizinischen Versorgung von elementarer Bedeutung sind. „Wir, die Region, müssen noch deutlicher darauf hinweisen, dass der Nürburgring mehr ist als Formel 1, sondern Grundlage einer regionalen Existenz“, so die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Licht und Weiland.

Pressemitteilung der

CDU Maifeld

(v.l.) Guido Ernst, MdL, Horst Gies, MdL, Josef Dötsch, MdL, Alexander Licht, MdL, Dr. Adi Weiland, MdL, Landrat Dr. Alexander Saftig, Hedi Thelen, MdL, Andreas Biebricher, MdL, Bernhard Mauel, Erster Kreisbeigeordneter. Foto: Privat

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