Liberale aus dem Ahrkreis beim FDP-Landesparteitag in Mainz
Kritik am Chaos bei der Windenergie – Verspargelung der Landschaft befürchtet
Kreis Ahrweiler. Gut vertreten war der Kreis Ahrweiler beim Landesparteitag der FDP in Mainz. Dort wurde unter anderem der bisherige Vorsitzende Dr. Volker Wissing in seinem Amt bestätigt. Zuvor hatte er eine klare Positionierung der FDP vorgelegt.
„SPD und Grüne können es nicht, das haben sie deutlich bewiesen“, sagte Wissing. Vor allem in der Energiepolitik warf er der Landesregierung schwere Versäumnisse vor. SPD und Grüne würden den Ausbau erneuerbarer Energien nicht planerisch gestalten, sondern hätten ein Windradchaos verursacht. „Wer mit der Energiewende im Pfälzer Wald anfängt, ist mit der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger bald am Ende“, warnte Wissing. Er bezeichnete es als bemerkenswert, wie die Grünen selbst Naturschutzgebiete bereitwillig für die Windenergielobby öffneten.
Dies sah auch der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber so, der für den Kreis Ahrweiler eine Verspargelung der Landschaft befürchtet. „Es ist nicht richtig, unter dem Stichwort Energiewende alle sonstigen Grundsätze des Natur- und Landschaftsschutzes über Bord zu werfen und die Landschaft mit Windrädern zu übersehen. Wir leben im Kreis Ahrweiler von Tourismus, für uns ist der Schutz der schönen Landschaft überlebensnotwendig,“ erklärte van Bebber.
Pressemitteilung
der FDP-Kreisvorsitzende
Ulrich van Bebber
Liberale aus dem Kreis Ahrweiler gratulieren dem alten und neuen Landesvorsitzenden Dr. Volker Wissing (3. von rechts). Mit dabei auch Rainer Brüderle, Christina Steinheuer, Jessica Frömbgen, Ulrich van Bebber, Hellmut Meinhof, Ernst Eggers, Kurt Bongard (von links nach rechts). Foto: FDP-Pressedienst
