25. Dienstagsdemo gegen Bahnlärm
MdL Josef Dötsch von der CDU Landtagsfraktion war als Redner geladen
Bad Breisig/Neuwied. Jeden Monat treffen sich die Mitstreiter der „Interessengemeinschaft Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e.V.“ zur Dienstagsdemo am Bahnhof in Neuwied. Dies wird auch 2015 so fortgesetzt.
Am 13. Januar hatten die Macher Franz Breitenbach, Heinz-Günter Heck, der Weißenthurmer Ralf Papen und ihre Mitstreiter mit der 25. Dienstagsdemo ein Jubiläum. Ca. 60 zum großen Teil selbst von Bahnlärm geplagte Bahnlärmgegner waren trotz widriger Wetterbedingungen wieder dem Aufruf gefolgt. Die Menschen kommen immer aus der gesamten Region, aus Bad Hönningen genauso wie aus Bad Breisig, Weißenthurm Bendorf und Vallendar. Zum Jubiläum hatte sich als Gastredner der Landtagsabgeordnete Josef Dötsch, CDU, der sich schon seit 2006 als Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachen Bahnlärm einsetzt, angekündigt. Dötsch betonte in seiner Rede, dass es ein langer Weg sei, den Bahnlärm im Mittelrheintal zu reduzieren, aber es seien durchaus schon erste Erfolge gemeinsam erzielt worden.
So formuliert er das Ziel des Landtages über Parteigrenzen hinweg, die Menschen im Rheintal von der Geisel Bahnlärm zu befreien. „Denn dieser ständige Lärm ist ein Angriff auf die Lebensqualität der Menschen, der krank macht“, so Dötsch. Dem Landtagsabgeordneten ist daher wichtig, sich aktiv für das Anliegen der Bürgerinitiative einzusetzen. Langfristig seien eine Ausweichstrecke erforderlich und hierfür eine Tunnellösung ernsthaft zu prüfen. Dötsch weiter, „Das Tempolimit ist ein scharfes Schwert mit erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Bahnunternehmen. Auch das Land Rheinland-Pfalz zeigt, dass es ernsthaft an der Einführung des Tempolimits für laute Güterzüge im Mittelrheintal festhält. Vier Messstationen zwischen Mainz und Koblenz reichen nicht aus, um nicht angreifbare gemessene Werte zu erhalten.“ Daher forderte die CDU Fraktion im Landtag zur Durchsetzung dieser Forderung auch in Hinblick auf die EU mehr Lärmmessstellen gerade auch in unserem Bereich zwischen Koblenz und Bonn. Dieser Antrag wurde allerdings von der Mehrheit des Landtages im vergangenen Herbst abgelehnt. Um aber auch in Berlin die Konkurrenz von anderen Strecken mit Bahnlärm im Bundesgebiet hinter sich zu lassen, muss das Land überzeugend Lösungen auf der Mittelrheinstrecke vertreten.
Josef Dötsch sagte den Menschen weitere Unterstützung durch die CDU Landtagsfraktion zu.
