Politik | 12.05.2014

Frauen-Union des Kreises Ahrweiler informierten sich

Mitglieder machten sich ein Bild über die Jugendarbeit

Kreisfrauen-Union besuchten das Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr

Informierten sich vor Ort: 4. vl. Werner Söller, rechts daneben, Heike Krämer-Resch. privat

Altenahr. Anfang Mai informierte sich die Frauen-Union des Kreises Ahrweiler mit Heike Krämer-Resch an der Spitze über das Engagement des Pro Büros für Jugendarbeit in Altenahr.

Das Jugendbüro der Verbandsgemeinde Altenahr, auch Pro Büro genannt, beschäftigt sich mit der Kinder- und Jugendarbeit und möchte jungen Menschen frei von Vorurteilen Wegbegleiter sein, sie persönlich und sozial bilden. Ziel ist es aus Sicht von Pro Büro, Jugendliche anzuleiten, aktiv Verantwortung für die Gestaltung ihres Lebensraumes zu übernehmen.

Zentraler Mittelpunkt und Anlaufstelle ist das Jugendbüro in der Schulstraße 3 in Altenahr. Hier befinden sich das Büro des Jugendpflegers Werner Söller sowie Büros für die zwei Teilzeitmitarbeiter Jutta Knieps und Niko Sicken. Marcell Heinsch ist Dauerpraktikant im Jugendbüro, Florian Josten Chef-Praktikant.

Seit Sommer 2012 besteht auch die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei Pro Büro zu absolvieren. Die Zielgruppen im Sinne dieser Konzeption haben mittlerweile eine große Bandbreite eingenommen und benötigen unterschiedlichste Aufmerksamkeit, Engagement und Energie. Sie reichen von Kindern unterschiedlichen Alters über Jugendliche, junge Erwachsene, den Praktikanten,

Ehrenamtlern, Sozialstundenleistenden bis zu den Eltern, als den Erziehungsberechtigten all derer.

Unter dem Leitspruch Bildung von Anfang an beginnt bereits eine Kooperation mit den Kindertagesstätten und Grundschulen in der Verbandsgemeinde. Gemeinsame Projekte und Strategien finden hier ihren Platz und lassen somit auch Kinder jeden Alters einbinden. Die Woche der Kinderrechte, die Figurentheater, Ferienaktionen und die Nachmittagsbetreuungen sind gute Beispiele für das Engagement mit und für Kinder, die die Zukunft der Verbandsgemeinde bedeuten.

Die Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahre liegen dem Jugendbüro besonders am Herzen und nehmen im Arbeitsalltag den größten Platz ein. Hier reicht die Aktionsbandbreite von der Begleitung der zahlreichen Jugendtreffs über Kooperationen mit der Ahrtalschule, bis hin zu Angeboten und Projekten wie Ferienaktivitäten.

Einen besonderen Eindruck vermittelten die CDU-Politikerinnen auch die Hintergrundinformationen über die so genannten „Musterknaben“ innerhalb des Pro Büros. Diese soziale Jungengruppe entstand durch Eigeninitiative mit dem Ziel, dem Generationenkonflikt entgegen zu wirken und Aussagen wie „Die Jugend von heute“, den Sinn zu nehmen. Den darin organisierten Jugendlichen ist daran gelegen zu dokumentieren, dass die Jugend von heute ihre Zeit nicht nur mit Videospielen und „blöde Sprüche klopfen“ verbringt, sondern es auch junge Menschen gibt, die Wert auf ein soziales Miteinander legen.

Im Jugendbüro fallen aber auch verwaltungstechnische und büroorganisatorische Tätigkeiten an. Es müssen die jährlich benötigten Haushaltsmittel aufgestellt werden. Abrechnungen werden getätigt, Zuschüsse und Anträge werden gestellt, Versicherungsangelegenheiten, wenn nötig, bearbeitet.

Dafür und auch für die Homepage ist Marcel Ehrlich zuständig, der das Team ergänzt.

Zum Abschluss einer beeindruckenden Informationsveranstaltung bedankte sich die Vorsitzende bei dem Pro Team und war sich mit den Vorstandsdamen einig, dass es sehr aufschlussreich war zu sehen, wie sich diese jungen Menschen, der Jugendpfleger und die restlichen ehrenamtlichen Helfer, sozial mit beeindruckendem Einsatz engagieren. Heike Krämer-Resch äußerte im Anschluss an die umfangreichen Informationen im Einklang mit den übrigen Damen der CDU-Frauen-Union des Kreises Ahrweiler ihre Hochachtung vor der übergroßen Motivation und dem Engagement des Teams vom Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr.

Weitere Informationen unter: www.cdu-fu-kreis-aw.de

Pressemitteilung der

Frauen-Union des

Kreises Ahrweiler

Informierten sich vor Ort: 4. vl. Werner Söller, rechts daneben, Heike Krämer-Resch. Foto: privat

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