Heinrich Schöneseifen geht, Steffi Lingscheidt kommt und berichtet aus Kreis Ahrweiler

Neue Korrespondentin des SWR vorgestellt

SWR-Büro Bad Neuenahr-Ahrweiler zieht in Ahr-Akademie der Handwerkskammer

Neue Korrespondentin
des SWR vorgestellt

Von links: Die SWR-Landessenderdirektorin Simone Schelberg mit der neuen Korrespondentin Steffi Lingscheid, die vom Koblenzer Rundfunkratsmitglied Alexander Baden begrüßt wird, und die zuständige Studioleiterin Barbara Harnischfeger, Koblenz.Foto: Privat

28.10.2013 - 13:14

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die 37-jährige Journalistin Steffi Lingscheidt aus Euskirchen ist neue Korrespondentin des Südwestrundfunks an der Ahr. Sie folgt Heinrich Schöneseifen, der mehr als zwei Jahrzehnte lang aus dem Kreis Ahrweiler und der Region Bonn berichtete. Schöneseifen (63) ist seit August im vorgezogenen Ruhestand und verabschiedete sich mit einem stimmungsvollen Empfang von seinen Weggefährten. Bei einem Empfang für Vertreter des öffentlichen Lebens dankte die Landessenderdirektorin des SWR in Mainz, Simone Schelberg, dem geborenen Bonner für seinen stets leidenschaftlichen Einsatz beim Berichten aus seiner erweiterten Heimat. Ob Nürburgring, Bonn-Berlin-Umzug, Rotweinanbau oder Feinschmecker-Küche: „Heinrich Schöneseifen war die Regionalkompetenz in Person. Er kannte die Themen und die Menschen. Er konnte einschätzen, Hintergründe liefern, kommentieren, war eine sichere Recherche-Adresse für alle SWR-Redaktionen - und andererseits in den SWR hinein ein Anwalt für die Hörer und Zuschauer im nördlichsten Sendegebiet.“



Nah bei den Menschen sein


Auch der SWR als Sendeanstalt wolle nah bei den Menschen sein, nicht fernab aus einer Zentrale heraus auf das Land schauen, versprach Schelberg. Regional-Korrespondenten seien daher flächendeckend über das Land verteilt, hätten die Augen und Ohren bei den Rheinlandpfälzern und erlebten, was diese bewege. Landsmannschaftliche Besonderheiten und sprachliche Färbungen brächten Leben in die SWR-Programme. Bei aktuellen Ereignissen die Hörer schnell zu informieren, sei überhaupt nur durch journalistische Präsenz in der Region möglich. „Regionalität und Aktualität genießen beim SWR auch in Zeiten, in denen gespart werden muss, Priorität“, sagte die Direktorin. Neue Ahr-Korrespondentin ist jetzt Steffi Lingscheidt, zugeordnet zum Studio Koblenz. Zusammen mit der langjährigen Reporterin Erika Kröll betreibt sie nun die Themensuche trimedial für Hörfunk, Fernsehen und Internet. „Sie muss wissen, was los ist zwischen Adenau und Remagen, zwischen Altenahr und der Abtei Maria Laach, und sie wird die interessanten Themen den Senderedaktionen in Koblenz und Mainz anbieten“, ergänzte Barbara Harnischfeger, Leiterin des SWR-Studios Koblenz.


An prominenter Stelle


Landrat Dr. Jürgen Pföhler sprach von einer „Kontinuität des SWR, der uns nach jahrzehntelanger Präsenz im Kreis Ahrweiler auch weiterhin die Treue hält“. Das neue Redaktionsbüro entstehe an prominenter und zentraler Stelle in der Kreisstadt. Die Nachfolge des langjährigen Korrespondenten Heinrich Schöneseifen sei mit Steffi Lingscheidt gesichert. „Das sind gute Nachrichten für den Kreis Ahrweiler und die Region“, betonte der Landrat. Die Begegnung von leitenden Hörfunk- und Fernsehjournalisten des SWR-Landessenders mit Funktionsträgern aus dem Kreis Ahrweiler fand in der AHR-Akademie der Handwerkskammer statt, wohin das SWR-Büro Bad Neuenahr-Ahrweiler im November umziehen wird. An der neuen Adresse in der Wilhelmstraße 20 soll der SWR im Stadtbild sichtbarer und leichter zugänglich werden für Menschen, die Kontakt aufnehmen möchten.


Kamerateams kommen aus Koblenz


Hörfunk-Beiträge und Nachrichtentexte aus dem Regionalbüro an der Ahr werden vorwiegend gesendet bei SWR4 - im Landesprogramm aus Mainz und im Regionalprogramm aus dem Studio Koblenz. Aber für den Nürburgring zum Beispiel interessiert sich auch SWR1, für das Arp-Museum SWR2 und für Aktuelles von der A 61 auch SWR3. Die Internetredaktionen der Programme und SWR.de bekommen Fotos und kleine Videos zugeliefert. Wird ein Kamerateam gebraucht, kommt das zusammen mit einem Fernseh-Reporter beziehungsweise einer Reporterin aus Mainz oder aus dem Studio Koblenz; von hier kann bei Großereignissen oder wenn das Koblenzer Radio-Reportermobil für Live-Einsätze per Satellitenübertragung gebraucht wird, auch Verstärkung geschickt werden.

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Kommentare
Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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