Allgemeine Berichte | 22.04.2014

Traditionelles Osterkonzert des JGV Niederlützingen

„Radioplan“ heizte im Festzelt ein

Rund 1000 Rockmusikfans feierten bis in die frühen Morgenstunden hinein

Im letzten Jahr noch im Vorprogramm vertreten, war die Formation „Radioplan“ in diesem Jahr Headliner.

Niederlützingen. Von nicht ganz so zart bis zu knallhart, die Rockformation „Radioplan“ heizte das Festzelt an der Sportanlage im Lammertal in Niederlützingen mächtig an und zeigte, dass sie ihr musikalisches Handwerk außergewöhnlich gut beherrscht. Mit Rock-Balladen wie „Wonderwall“ von Oasis bis zu den Hard-Rockern von AC/DC auf dem „Highway to Hell“, vom Deutsch-Rock der Toten Hosen bis zum Kölsch-Rock von Wolfgang Niedeckens BAP begeisterten Frontmann und Gitarrist Daniel Müller, Dirk Fussel (Bassgitarre), Henning Becker (Gitarre) und Schlagzeuger Stefan Ossowski die knapp 1000 jugendlichen Musikfans beim traditionellen Konzert des Junggesellenvereins (JGV) Niederlützingen.

Und nicht nur dieses Konzert hat Tradition bei dem Niederlützinger Verein, der heute etwa 45, darunter zehn weibliche, Mitglieder zählt. „Pflege des heimischen Brauchtums, Freizeiten, Besuche befreundeter Vereine und dann auch die Organisation diese Konzerts sind Schwerpunkte des 1909 gegründeten Vereins“, weiß der Vorsitzende Daniel Schäfer zu berichten. Und auf diese Organisation wartet dann bereits seit Jahrzehnten ein eingespieltes Team. „Bis vor etwa zehn Jahren fand dieses Konzert jeweils am Ostersonntag“, so Schäfer, „im Ort auf dem Dorfplatz statt. Und jetzt setzt sich dieses Team etwa vier Wochen vor Ostern zusammen und verteilt die anstehenden Arbeiten. Ganz konkret wird es dann kurz vor Ostern: In diesem Jahr haben wir am Mittwoch das Zelt aufgebaut, und am Dienstag nach dem Feiertag geht es dann wieder an den Abbau.“ Und dann wartet Schäfer mit einer Zahl auf, die sich mit nahezu allen Vereinen deckt: „Von unseren 45 Mitgliedern bilden meist zehn Personen den harten Kern, die hier in der Vor- und Nachbereitung zupacken. Aber heute Abend sind fast alle dabei und machen sich nützlich, wobei sich für viele der Feierabend erst in den Morgenstunden abzeichnet.“

Dann hat die Band ihre Live-Arbeit nach knapp vier Stunden und etwa 40 Songs bereits beendet und den musikalischen Ausklang der „CD-Konserve“ überlassen. Nicht mehr ganz so lautstark, denn, man glaubt es kaum, Schäfer weiß von Beschwerden zu berichten, und nicht nur vom Osterhasen: „Leute aus Linz, Rheinbrohl oder Bad Hönningen haben sich über die Lautstärke aufgeregt, sodass wir die Bühne jetzt umgestellt haben und der Haupt-Schall nun in die Richtung Heimatdorf geht.“

Und für diesen Schall sorgten in diesem Jahr erstmals die Musiker von „Radioplan“. Nachdem die Gruppe im vergangenen Jahr noch im Vorprogramm begeisterte, stellt sie in diesem Jahr den Top-Act auf der Bühne und bietet dabei ein Programm, das jüngere Musikfans gleichermaßen wie ältere Fans begeistern soll. Daniel Müller: „Wir spielen Musik aus den laufenden Charts, aber haben auch Songs von AC/DC oder Oasis auf dem Programm, also Gruppen, in deren Musik sich die etwas ältere Generation wiederfindet. Das gilt natürlich auch für den Southern Alternative Rock der ‚Kings of Leon‘, für den Kölsch-Rock von BAP oder den Deutsch-Rock der Toten Hosen, der Sportfreunde Stiller oder etwa der Ärzte. Und dazu kommen dann noch die Songs, von denen man genau weiß, dass die Leute darauf anspringen - so darf, um ein Beispiel zu nennen, ‚An Tagen wie diesen‘ an einem Tag wie diesem natürlich überhaupt nicht fehlen.“ Fehlte auch nicht - und entsprechend groß war die Begeisterung für die Musik und eine Veranstaltung, die auch im nächsten Jahr die Fans wieder ins Niederlützinger Lammertal locken wird.

Mehr vom Niederlützinger Junggesellenfist gibt es diese Woche www.blick-aktuell.de

Im letzten Jahr noch im Vorprogramm vertreten, war die Formation „Radioplan“ in diesem Jahr Headliner.
„Radioplan“ heizte im Festzelt ein

„Radioplan“ heizte im Festzelt ein

Frontmann Daniel Müller heizte dem Publikum ein.

Im letzten Jahr noch im Vorprogramm vertreten, war die Formation „Radioplan“ in diesem Jahr Headliner.

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