FDP: Radwege im Kreis Ahrweiler müssen besser werden
Radwege reparieren statt Schlaglöcher markieren
Zustand soll im Straßenkataster erfasst werden
Kreis Ahrweiler. Die FDP hat die Radwege im Kreis Ahrweiler unter die Lupe genommen und festgestellt „Nicht nur die Straßen im Land sind in einem immer schlechteren Zustand, auch die Radwege haben immer mehr Schlaglöcher“, so der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber. Und dies, obwohl die Bedeutung der Radwege immer stärker wachse. „Radfahren hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Vor allem durch die Elektrofahrräder hat der Verkehr auf den Radwegen erheblich zugenommen,“ erklärt die stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Christina Steinheuer. Die Elektrofahrräder erreichten zudem viel höhere Geschwindigkeiten. „Bei diesen Geschwindigkeiten sind Schlaglöcher noch viel gefährlicher als bei den mit muskelkraftbetriebenen Rädern.
Ein Werbeargument
Auch für den Tourismus seien Radwege immer wichtiger. „Schöne Fahrradstrecken sind ein Werbeargument, um Menschen aus anderen Regionen in den Kreis Ahrweiler zu ziehen. Durch die Elektrofahrräder werden immer weitere Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt, auch aus dem Köln/Bonner Raum kommen immer mehr Wochenendausflügler mit dem Fahrrad in den schönen Kreis Ahrweiler,“ bekräftigt FDP-Vorstandsmitglied Brigitte Schmickler aus Sinzig.
Dringender Handlungsbedarf
Die Freien Demokraten sehen hier dringenden Handlungsbedarf. „Die maroden Stellen zu markieren oder Schilder aufzustellen ist zu wenig. Hier muss repariert werden. Die Radwege müssen besser werden,“ fordert van Bebber, selbst passionierter Liegeradfahrer. Das müsse systematisch angegangen werden. Daher schlägt die FDP vor, auch den Zustand der Radwege systematisch zu erfassen und in das Straßenzustandskataster aufzunehmen. Auf dieser Basis müssten dann die Reparaturen geplant werden.
Pressemitteilung der
FDP Kreisverband Ahrweiler
