Politik | 03.08.2015

Guido Ernst und Horst Gies (beide MdL) über die Problematik arbeitsloser Vertretungslehrer

Rot/Grün schickt viele wieder in die Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenzahlen steigen saisonal auch durch die Praxis der Landesregierung

Rheinland-Pfalz. Trotz Lehrermangel und Unterrichtsausfall hält die rot/grüne Landesregierung an befristeten Arbeitsverhältnissen für Vertretungslehrer fest und schickt diese vor den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit. Jetzt meldet die Bundesagentur für Arbeit einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Dazu erklären die CDU-Landesabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies aus dem Kreis Ahrweiler: „Die rot/grüne Landesregierung ist ein schlechter Arbeitgeber. Auch in diesem Jahr werden wieder Hunderte Vertretungslehrer mit befristeten Arbeitsverträgen punktgenau vor den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit geschickt. Die rot/grüne Landesregierung will damit Sozialbeiträge sparen. Von einem ’sozial-ökologischen Wandel‘, den sich Rot/Grün in Rheinland-Pfalz auf die Fahnen geschrieben hat, ist auch das weit entfernt. Rheinland-Pfalz ist bundesweit trauriger Spitzenreiter bei den arbeitslosen Lehrern vor den Sommerferien. Und das trotz Lehrermangel und Unterrichtsausfall. Wir fordern die Dreyer-Regierung auf, diese kontraproduktive und unsoziale Praxis umgehend einzustellen.“

Pressemitteilung

Guido Ernst, MdL

Horst Gies, MdL

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Kommentare
18.08.201512:55 Uhr
Armin Linden

Punktlandung ! So läuft es ab - seit Jahren - alles schaut zu !

13.08.201512:17 Uhr
Dr. Gernot Reipen

Sehr geehrte Herr Guido Ernst und Horst Gies, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Was sie der Rot/Grünen-Regierung in RLP vorwerfen, ist auch in CDU-regierten Bundesländern gängige Praxis.
Bildungsnotstand ist in Deutschland seit Jahren ein Thema. Hier wird nur Flickschusterei betrieben, ob von eine SPD oder CDU-geführten Landes- bzw. Bundesregierung.
Nicht nur Unternehmen missbrauchen die Möglichkeiten von Zeitverträgen, auch der Staat fördert zunehmend diese Art der Beschäftigungsverhältnisse. Diese Kettenverträge werden nicht nur im schulischen Bereich immer häufiger angewandt, sondern sind an Universitäten und Hochschulen bereits gängige Praxis. Ein Bildungssystem aus dem 19. Jahrhundert kann nicht die Lösungen für das 21. Jahrhundert bringen. Aber das hier ein generelles Umdenken von verantwortlichen Politikern stattfinden wird, da müssen unsere Kinder und Jugendliche noch lange warten.

Dr. Gernot Reipen,
Themenbeauftragter für Sozialpolitik,
Piratenpartei

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