Allgemeine Berichte | 11.06.2026, 09:52 Uhr

Kempenich Geschichte 2026

Verstöße gegen zu schnelles Fahren gab es schon 1841 in Kempenich

Kempenich. Bereits 1825 gab es in Kempenich eine Polizei-Bekanntmachung zum Verkehr auf den Ortsstraßen. 1841 gab es mehrere Unfälle durch schnelles Fahren. Daraufhin wurde am 19. Oktober 1841 eine neue Bekanntmachung herausgegeben, die das schnelle Fahren der Wagen, besonders um die Ecken der Gassen, auf das schärfste untersagt. Verstöße werden mit Geld- oder Leibesstrafen geahndet. Insbesondere kontrollierte die Polizei die Kutscher, die offensichtlich dem Suffe sehr zugetan waren. Heutzutage muss man auf die Elektro-Bikes aufpassen, die oft zu schnell unterwegs sind.

Die Mayener Volks - Zeitung von 1876 und folgenden Jahren informierte, neben Nachrichten aus Constantinopel, Ragusa, Odessa, Athen und Petersburg, auch über Termine zur Versteigerung von Holz oder Todesfällen in der Umgebung von Mayen und damit auch von Kempenich. Im 19. Jahrhundert kamen dann auch die Familien von Adams, Jaeger, Schmitz und Nett nach Kempenich. Haus- und Spitznamen wie „Bibs Häns“, Don Krawallo, Bodenturner und Frtzehannes sind heute noch allen bekannt.

Chronik der Blaskapelle

Die Chronik der Blaskapelle, die erstmals 1885 auftrat, wurde vorgetragen. In den 1960er Jahren waren u.a. Schäwesch Albert/Heinrich, Schostech Albert, Männlein, Schmette Büb und Bellches Knödde dabei. Von den damals 23 Mitgliedern leben noch Schostech Horst und Schommesse Bruno. Mit Pausen ging es dann bis 1999 – der letzte Vorsitzende war Ete Werner. Dann übernahmen die Original Goldbachmusikanten mit dem 1. Vorsitzenden Christoph Solluch, der insgesamt 16 Jahre den Posten übernahm. Die Original Goldbachmusikanten stehen für Musik aus allen Richtungen und treten im Jahr im Schnitt ca. 25 – 30 mal auf. Ihnen gebührt ein Dank für die hervorragende Musik und damit auch für die Präsentation der ehemaligen Stadt Kempenich.

Zum Abschluss wurde, unter dem Oberthema des Ermländer Siedlungszuzug 1950, die wahre Geschichte von Kramer Schorsch und dem Buch „Eifelland – Ein Heimatbuch“ geschildert. Sie dreht sich im Kreis mit den gleichen Personen. Der Ursprung war die Familie Röhrig. Das nächste Treffen ist am 14.Juli 2026 um 18 Uhr im Gasthof Bergweiler.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
RMF Aktionstag Sept.
Premium-Titel 2
Titelanzeige
Angebotsanzeige (September)
Dorffest Bad Bodendorf
Anzeige AW-Bike / Winzerfest in Dernau
Empfohlene Artikel
Mit großer Begeisterung werden die Kugeln geworfen
128

Remagen. Auch in diesem Jahr hatte der „Offene Treff“ wieder zu einem Schnupper-Boule-Nachmittag im Stadtpark in Remagen eingeladen. Über das rege Interesse an diesem Angebot haben sich das Team sehr gefreut. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Die Regeln waren schnell erklärt, und die ersten Versuche konnten starten. Für Einige war es das erste Mal, andere brachten bereits eigene Kugeln und Erfahrungen mit.

Weiterlesen

Lotto-Elf holt 14:1-Kantersieg
69

Am 17.09.2026 trat die Lotto-Elf gegen eine Auswahl des Landeskrankenhauses Andernach an. Der Erlös kommt dem Projekt „Tapetenwechsel“ zu, das psychisch und seelisch kranken Bewohnerinnen und Bewohnern der Klinik Freizeitaktivitäten ermöglicht. Wir haben die schönsten Eindrücke in unserer Fotogalerie im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Marktmeister Lars Rittgen hat die Pläne für den Michelsmarkt und den Wochenmarkt stets im BlickFotos: WAMFO.DE
237

BLICK aktuell sprach mit Marktmeister Lars Rittgen über die Vorbereitungen zum Michelsmarkt und über die Wochenmärkte in Andernach

„Bevor der Michelsmarkt beginnt, ist die Arbeit längst in vollem Gange“

Andernach. Der Michelsmarkt gehört zu Andernach wie die Stadtmauer, der Geysir und der Rhein. Wenn sich im Herbst die Innenstadt mit Fahrgeschäften, Buden, Händlern und zahlreichen Besuchern füllt, wirkt vieles selbstverständlich. Doch bevor sich die ersten Karussells drehen und die Marktstände öffnen, steckt bereits eine Menge Arbeit dahinter.

Weiterlesen