Landfrauen Wanderwoche
Wandertouren der Landfrauen zwischen Karwendel und Wettersteingebirge
Krün. Beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt der Natur der oberbayerischen Alpenregion kehrten 53 Landfrauen- und -männer vom diesjährigen Wanderaufenthalt zurück.
Täglich starteten sie vom Standquartier in Krün zu abwechslungsreichen Wandertouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Am ersten Tag führte die als leicht angegebene Gaistalwanderung die Gruppe über den Ganghoferweg zur urig in beeindruckender Naturkulisse gelegenen Gaistalalm.
Am nächsten Tag starteten in Mittenwald 2 Gruppen; Einige gut trainierte Wanderer stellten sich den Herausforderungen zum Aufstieg bis zur 1500 m hoch gelegenen Brunnsteinhütte. Ihre Mühen wurden durch herrliche Ausblicke auf das gegenüberliegende Wettersteingebirge belohnt. Die weniger Geübten entschieden sich dafür, die Leutaschklamm über den Koboldpfad zu erkunden. Sie erlebten einen Rundweg, der teilweise auf einem kühnen und langen Steg angelegt war und mit Blicken in die tief gelegene Schlucht nicht geizte.
Nach dem Motto „Rund um den Hohen Kranzberg“ machten sich am nächsten Hitzetag zunächst alle gemeinsam auf zum Lautersee. Eine ausgiebige Pause bot die Teilnahme an der dort stattfindenden Bergmesse. Anschließend setzten einige Wanderer den Weg zunächst zum Ferchensee fort; andere mühten sich mit den Wanderstöcken in der Hand den Berg hinauf Berggasthof St. Anton zur Mittagseinkehr. Bequem gestaltete sich hingegen der Abstieg mit dem Sessellift oder zu Fuß nach Mittenwald und anschließender Rückfahrt ins Standquartier.
Angesichts der heißen Temperaturen war für den letzten Aufenthaltstag ein Besuch der Partnachklamm angesagt. Vom Parkplatz des Skisprungstadions in Garmisch-Partenkirchen hatte die Gruppe den Eingang in die wohltuende kühle Klamm schnell erreicht.
Über einen schmalen Weg – teilweise mit Gegenverkehr – immer leicht bergauf, entlang der Felsenwand und durch stockfinstere Tunnel faszinierte das einzigartige Naturschauspiel der reißenden Partnach die Gruppe immer wieder.
Bei über 30 Grad und Sonnenschein war die anschließende Einkehr im Bergasthof mit dem wohlverdienten Namen „Kaiserschmarren Alm“ eine echte Geduldsprobe: sehr diszipliniert wurden die zahlreichen wartenden Einkehrwilligen jeweils bei freiwerdender Sitzgelegenheit auf die Plätze geführt.
Allein der Genuss des köstlichen Kaiserschmarrens war das lange Warten wert und bot Gelegenheit mit einer regionalen, kulinarischen Spezialität das Wanderprogramm vor der anstehenden Rückreise am nächsten Tag abzuschließen
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Landfrauenwandergruppe im Gaistal Foto: Ingrid Strohe