Allgemeine Berichte | 24.09.2013

Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V.

Fast verhungert - Tierschutz rettet 17 Jahre altes Pferd

Der 17-jährige Hengst Anjour wurde in einem desolaten Gesundheits- und Allgemeinzustand übernommen. Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef. Was passieren kann, wenn sich Lebenssituationen ändern, musste leider am eigenen Leibe der einst wunderschöne 17-jährige Fuchs-Hengst „ANJOUR“ erfahren. Die Besitzerin konnte angeblich den Unterhalt für das Pferd nicht mehr bezahlen, sich aber auch nicht entscheiden, dass Tier abzugeben. So wurde der Tierschutz Siebengebirge in letzter Minute auf das vollkommen abgemagerte Pferd aufmerksam und konnte es in seine Obhut übernehmen. Für Anjour kam die Rettung in letzter Minute - fast wäre er verhungert.

Anjours Schicksal ist leider kein Einzelfall. Ein Pferd kann durchaus über 30 Jahre alt werden, die Haltung ist zeitaufwendig und kostspielig. Nicht jeder, der ein Pferd aufnimmt, macht sich dieser Tatsache bewusst. Auch können sich Lebensumstände verändern. So kommt es immer wieder vor, dass Menschen den Tieren nicht mehr gerecht werden, sich aber auch nicht rechtzeitig von ihren Tieren trennen und nach anderen Möglichkeiten suchen. Leitragende sind dann immer die Tiere.

Momentan wird Anjour tierärztlich versorgt, die deformierten Hufe wurden von einem Fachmann orthopädisch behandelt. Sämtliche Untersuchungen, auch die Untersuchung der Zähne, haben bestätigt, dass das Tier körperlich gesund ist und in den letzten Monaten viel zu wenig zu fressen hatte. Anjour erholt sich Tag für Tag und kommt schon wiehernd zu seinen Menschen angelaufen, die sich nun liebevoll in einer Pflegestelle um ihn kümmern. Viele Streicheleinheiten, ein fachmännisch ausgeklüngelter Speiseplan, viel Bewegungsfreiheit und Artgenossen helfen, dem Fuchs-Hengst nun wieder zu Kräften zu kommen.

Die Tierschützer suchen nun Menschen mit einem großen Herz, die bereit sind, das Pferd mit Liebe und Fachverstand in ihre Obhut zu nehmen. Anjours liebevolles Wesen und sein unbestechlicher Charme werden es seinen neuen Besitzern ein Pferdeleben lang danken. Eine Vermittlung mit Schutzvertrag und -gebühr kann nur in eine Wallach- oder Hengstherde erfolgen. Ansprechpartner: annette-vossel@gmx.de, Tel. (0 26 45) 97 35 93. Auch für Spenden mit dem Stichwort „ANJOUR“, die den Verein bei der Behandlung und Pflege des Tieres unterstützen, sind die Tierschützer sehr dankbar. Bankverbindung: Tierschutz Siebengebirge, Konto 191601, BLZ 38051290.

Der 17-jährige Hengst Anjour wurde in einem desolaten Gesundheits- und Allgemeinzustand übernommen. Foto: Tierschutz Siebengebirge

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