Allgemeine Berichte | 02.02.2014

Krankenhaus Maria Hilf verabschiedete Dr. Günter-Heribert Vins in den Ruhestand

„Deutliche Spuren hinterlassen“

Dr. Harald Lörler übernimmt die Leitung der Abteilung für Anästhesie

Der Kaufmännische Direktor Thomas Karls (links), die Krankenhausoberin Gaby Frömbgen, der Ärztliche Direktor Dr. Josef Spanier (3. von links) und der Geschäftsführer Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger (2. von rechts) verabschiedeten Dr. Günter-Heribert Vins nach 22 Jahren als Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in den Ruhestand (3. von rechts) und begrüßten seinen Nachfolger Dr. Harald Lörler (rechts).privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auf den Tag genau 22 Jahre war Dr. Günter-Heribert Vins als Chefarzt für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Krankenhaus Maria Hilf tätig. Nun wurde er feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist seit dem 1. Januar Dr. Harald Lörler. In den vergangenen zwei Jahrzehnten habe Dr. Vins die Abteilung weiterentwickelt und „stets am Puls des medizinischen Fortschritts geführt“, so der Ärztliche Direktor Dr. Josef Spanier, der Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Sie haben deutliche Spuren in unserem Haus hinterlassen.“ Schon vor 46 Jahren hatte Dr. Vins, der aus Ahrweiler stammt, Kontakte zum Krankenhaus Maria Hilf. Als junger Mann absolvierte er in dem damals neu gebauten Haus sein Pflegepraktikum in der Chirurgie. Studiert hat er in Bonn und Heidelberg, seine ersten beruflichen Stationen führten ihn in den süddeutschen Raum. Als vor 22 Jahren im Krankenhaus Maria Hilf ein Chefarzt für Anästhesie gesucht wurde, nutzte er die Chance, wieder in seine Heimat zurückzukehren. In all den Jahren lagen ihm die Sicherheit und das Wohlergehen der Patienten sehr am Herzen. Deshalb habe er schon sehr bald die totale intravenöse Anästhesie (TIVA) im Krankenhaus Maria Hilf eingeführt. „Anästhesie ist Präzisionsarbeit“, davon ist Dr. Vins überzeugt. Auch die Intensivmedizin und die Schmerztherapie hat Dr. Vins kontinuierlich weiterentwickelt. So zum Beispiel die Regionalanästhesie: Nach großen Operationen erhält jeder Patient einen Schmerzkatheter, sodass er ohne Schmerzen aus der Narkose aufwacht. Als Anästhesist arbeitete Dr. Vins immer an der Schnittstelle zu den anderen medizinischen Fachgebieten. So sah er die Anästhesie als zentrales Fach im Krankenhaus und pflegte eine intensive und gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit seinen Kollegen, die letztlich den Patienten zugute kam. Diese enge Kooperation will Dr. Harald Lörler als neuer Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin gerne fortsetzen. „Er habe eine gut aufgestellte Abteilung mit hoch motivierten und exzellent ausgebildeten Mitarbeitern übernommen“, freut sich Lörler, der in den vergangenen 15 Jahren im Krankenhaus Hetzelstift Neustadt/Weinstraße tätig war. „Mir hat aber der Dienst am Menschen gefehlt“, gibt Lörler zu. 1999 wechselte Dr. Lörler als Oberarzt ins Krankenhaus Hetzelstift. Hier erwarb er weitere Zusatzqualifikationen, beispielsweise in der Intensiv- und Palliativmedizin, und betreute jahrelang auch die Intensivstation und die Schmerzpatienten. Dr. Lörler freut sich, dass er im Krankenhaus Maria Hilf wieder im Operationssaal und am Patienten tätig ist. „Ich wurde hier mit großem Wohlwollen aufgenommen und erlebe eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Kollegen aller Fachbereiche“, so Lörler.

Der Kaufmännische Direktor Thomas Karls (links), die Krankenhausoberin Gaby Frömbgen, der Ärztliche Direktor Dr. Josef Spanier (3. von links) und der Geschäftsführer Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger (2. von rechts) verabschiedeten Dr. Günter-Heribert Vins nach 22 Jahren als Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in den Ruhestand (3. von rechts) und begrüßten seinen Nachfolger Dr. Harald Lörler (rechts).Foto: privat

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