-Anzeige- Bernd Stelter kommt im Dezember nach Bad Neuenahr
Ein Kabarett-Urgestein mit einem Herz für Ahrwein
Stelter gastiert aBad Neuenahrer Kursaal
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein wahres Urgestein der deutschen Kabarett-Szene kommt nach Bad Neuenahr: Bernd Stelter wird am Samstag, 3. Dezember 2020 im Kursaal sein neues Programm „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!“ präsentieren.
Stelter blickt auf eine dreißigjährige Bühnenerfahrung zurück und begeistert sowohl bei TV-Formaten wie „7 Tage - 7 Köpfe“ als auch auf der Bühne im Kölner Karneval. Als Markenzeichen ist seine Gitarre stets dabei und seine Songs haben mittlerweile Kultstatus. Musik und viel Humor gibt´s auch bei seinem frischen Programm. Um was es bei „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende“ geht und warum sein Herz nicht nur an „Kölle“, sondern auch am Ahrtal hängt, erklärte Stelter nun im BLICK aktuell-Interview.
BLICK aktuell: Herr Stelter, ihr neues Programm heißt „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende“. Nicht jeder kann mit dem Titel spontan etwas anfangen. Was erwartet uns bei Ihrem Auftritt?
Bernd Stelter: Das ist leicht erklärt: Stellen Sie sich vor, Sie setzen sich an einem Montag ins Auto und fahren zur Arbeit. Schon der Moderator im Radio stöhnt: „Nur noch fünf Tage, dann ist wieder Wochenende!“ Ich frage mich da immer: Warum lebt man nicht einfach jeden Tag? Und warum ist der Moderator nicht einfach Frisör geworden, wenn er den Montag nicht mag?
Die haben dann wenigstens frei! Das „Jetzt“ ist einfach wichtig. Wie kriegen wir es hin, dass wir wieder Lust auf jeden Tag haben und nicht nur auf´s Wochenende? Das ist die zentrale Frage.
BLICK aktuell: Sie feiern in diesem Jahr ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum. Hat sich ihr Programm in den letzten dreissig Jahren verändert?
Stelter: Ja! Das Programm ist mit dem Alter gewachsen. Da gibt es auch mal nachdenkliche Töne. Es ist ja nun mal so: Wir geben uns Mühe, dass es uns nicht gut geht. Und Comedy darf eben auch mal zum Nachdenken anregen. Aber der Humor überwiegt natürlich und Musik ist auch dabei. Bei dem neuen Programm gibt es Lieder auf der Gitarre und am Klavier.
BLICK aktuell: Nach dreissig Jahren auf der Bühne: Ist man da noch nervös bevor man vor das Publikum tritt?
Stelter: Ja, ich bin immer sehr nervös. Gerade bei einem ganz neuen Programm. Und ganz besonders bei einer Premiere. Nach dem zwanzigsten Auftritt wird es langsam besser. Aber nur ganz langsam. Ich habe einmal ein Konzert von einer Coverband besucht, die spielten nur Songs von Simon & Garfunkel. Die Musiker haben es gut – die haben nie Premiere. Die Lieder kennt ja schließlich schon jeder.
BLICK aktuell: Wollten Sie schon immer Künstler werden?
Stelter: Ja, obwohl ich zunächst VWL studiert habe. Aber der Gedanke, dass ich meine Gitarre für zwei Jahre an den Nagel müsste, ging für mich damals gar nicht. Und auch die Vorstellung nicht, dass ich die nächsten 44 Jahre in einem Büro in einer Bank sitze. Ich habe damals die „letzte Abfahrt genommen“ und bereut habe ich das nie.
BLICK aktuell: Was würden Sie als Getränk vorziehen? Ein Kölsch oder einen Spätburgunder von der Ahr?
Stelter: Ganz klar den Wein. Ich bin ein reiner Weinmensch. Kölsch trinke ich nur ganz, ganz selten. Beim Wein hingegen finde ich immer neue tolle Sorten und haben hunderte Flaschen im Keller. Auch von der Ahr übrigens. Meine Familie und ich haben ohnehin einen großen Bezug zum Ahrtal. Meine Schwiegereltern wohnen in Ahrweiler und mein Sohn hat in einem Weingut in Heppingen eine Ausbildung absolviert. Wir besuchen auch oft den Lucia-Markt in Rech und immer den Weihnachtsmarkt in Ahrweiler. Da gibt es hervorragenden weißen Glühwein. Der ist besonders lecker.
BLICK aktuell: Wenn Sie nächstes Jahr nach Bad Neuenahr kommen, steht wieder Weihnachten vor der Tür. Wie feiert Bernd Stelter Weihnachten und Silvester?
Stelter: Wir feiern ganz klassisch mit der ganzen Familie. Und was das Essen angeht, würde mir auch Kartoffelsalat mit Würstchen reichen. Aber meiner Frau macht es einfach Spaß in der Küche zu stehen und ein tolles Weihnachtsmenü zu zaubern. Und an Silvester feiern wir meistens in den Niederlanden an der Nordsee. Wir fahren dann mit dem Wohnmobil an einen festen Platz. Wenn man dann an Silvester auf das Meer hinausblickt ist das einfach gigantisch.
BLICK aktuell bedankt sich für das Interview.
Das Interview führte
Daniel Robbel
