Neubau Sporthalle Altenburg
Neubau der hochwasserangepassten Sporthalle am Schulzentrum Altenburg startet
aus Remagen
Altenburg. Es ist ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs: Mit der Fertigstellung der Bodenplatte ist am vergangenen Montag, 13. April 2026, offiziell der Startschuss für den Neubau der Sporthalle am Schulzentrum in Altenburg gefallen. Ab Sommer 2027 können 300 Schülerinnen und Schüler sowie Vereinsmitglieder und Freizeitsportler in Altenburg wieder Sport treiben.
Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, Altenahrs Ortsbürgermeister Dr. Neofitos Arathymos und Marion Schnitzler, Schulleiterin der Ahrtalschule, versenkten gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten eine Zeitkapsel mit der aktuellen Ausgabe des Amtsblattes der Verbandsgemeinde Altenahr und den Bauplänen im verbindenden Mauerwerk zwischen dem Bestandsgebäude der Ahrtalschule und dem Neubau der Sporthalle. Die Schülervertretung der Ahrtalschule fügte handschriftlich ihre guten Wünsche bei. Das symbolische Zeichen soll an den Wiederaufbau und die besondere Bedeutung der neuen Sporthalle für das Schulzentrum und die Verbandsgemeinde erinnern.
Die neue Sporthalle entsteht am vorherigen Standort auf dem Gelände zwischen der Ahrtalschule Realschule plus und der Grundschule in Altenahr-Altenburg. Die ursprüngliche Halle war durch die Flut so stark beschädigt worden, dass sie aufwendig unter Einhaltung von Schutzvorschriften zurückgebaut werden musste. Nach Abschluss der Erdarbeiten folgt nun der Neubau einer hochwasserangepassten Dreifeld-Sporthalle inklusive Außenanlagen. Die Fördersumme für das Projekt beträgt 12,9 Millionen Euro.
„Der Neubau der Sporthalle Altenburg steht sinnbildlich für den gemeinsamen Wiederaufbau im Ahrtal. Hier entsteht ein Ort für Sport, Begegnung und Gemeinschaft – zukunftsfähig und hochwasserangepasst“, sagt Bürgermeister Dominik Gieler.
Die rund 3.380 Quadratmeter große Sporthalle wird künftig von rund 100 Kindern der Grundschule sowie etwa 200 Schülerinnen und Schülern der Realschule genutzt. Darüber hinaus steht sie Vereinen und Sportgruppen offen. Die Halle bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, darunter Basketball, Handball, Volleyball, Badminton, Tennis, Hallenfußball, Tischtennis, Judo, Karate, Gerätturnen, Slackline sowie ein ActionCenter (eine Multifunktionswand). Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Unter Beobachtung von (hi., v.l.n.r.) Katharina Groß (Projektleiterin, Verbandsgemeinde Altenahr), Marvin Trümper (Bauleiter, Deisen GmbH), Jens Schwabenland (Projektleiter, Deisen GmbH), Peter Lauermann (didaktischer Koordinator, Ahrtalschule),Dominik Gieler (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr), Marion Schnitzler (Schulleiterin Ahrtalschule), Dr. Neofitos Arathymos (Bürgermeister der Ortsgemeinde Altenahr), Eduard Kliewer (Projektleiter, Julius Berger International), Wolfgang Rumpf (RUMPF Architekt + ingenieure) nahmen von der Schülervertretung der Ahrtalschule (vo., v.l.n.r.) Mia Schumacher, Lara Franze, Emily Raupach, Ahmed Ahmed tatkräftig die Spaten in die Hand. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr
Architekt Wolfgang Rumpf, Bürgermeister Gieler, Ahmed Ahmed und Emily Raupach, Schüler der Ahrtalschule. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr
Marion Schnitzler (Schulleiterin Ahrtalschule, Mitte) mit der Zeitkapsel. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr
