Der positive Trend setzt sich fort
Angebot deutlich verbessert
Landrat besuchte Bendorfer Hafen
Bendorf. Die Schiffe im Bendorfer Hafen werden immer größer und wollen bedient werden. Dazu ist man in der heutigen Zeit in der Lage. Waren es früher 4.000 Tonen Kapazität am Tag, so können heute schon 7.000 Tonnen bewegt werden. Diese Informationen konnte der Geschäftsführer der Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG (BUS) Markus Stock an Landrat Alexander Saftig übermitteln. Ein gemeinsames Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, der Firmen im Hafen und dem Bürgermeister Michael Syré zeigten einen allgemein positiven Trend des Hafens auf. Dieser trägt erheblich zur günstigen Infrastruktur des Landkreises Mayen-Koblenz bei. Die Entwicklung des Hafens ist positiv, so konnte der Hafen allein vom Güterumschlag von 2010 nach 2011 ein Plus von 0,8 Prozent erzielen. Ein geringer Zuwachs aber dennoch beachtlich, weil die Häfen in Rheinland-Pfalz ein deutliches Minus verkraften mussten. Der positive Trend konnte für Bendorf fortgesetzt werden. Durch die Schaffung einer hochwasserfreien Fläche konnte der Hafen sein Angebot deutlich verbessern. Im gleichen Jahr wurden die neue Kaimauer und die Hafenflächen fertiggestellt. Die Arbeiten wurden von der WFG mit einem Zuschuss von 322.000 Euro und einem Darlehen in Höhe von 700.000 Euro gefördert. Wie der Hafen sich für dieses Jahr aufstellt, welche Entwicklungsmöglichkeiten er in der Fläche und beim Angebot hat, wie die WFG diesen Prozess begleitet, war Thema des Unternehmensbesuches des Landrats bei der Bendorfer Umschlags-, und Speditionsgesellschaft. Die BUS wurde 1983 durch einen Zusammenschluss der Umschlag und Speditionsaktivitäten der Firmen Hamburger Loyd, Rhein-Maas-See und KANN gegründet. Die Umschlagsaktivitäten beschränkten sich zu diesem Zeitpunkt rein auf Schüttgüter. Der Anlagenbestand war dementsprechend ausgerüstet und umfasste vier Krananlagen mit Hublasten von bis zu 12 Tonnen, sowie die noch heute im Einsatz befindliche Bandanlage. Sehr schnell entwickelte sich die BUS zu einem der führenden Massengutumschlagplätze am Mittelrhein.
Durch die Installation eines neuen Kranes im Bereich des privaten Ufers der Firma KANN im Jahre 1993 war BUS erstmals in der Lage auch Stückgutumschlag für Stückgewichte bis zu 25 Tonnen anzubieten. Im Jahr 2006 wurden von der BUS ca. 1,2 Millionen Tonnen an festen Massengütern umgeschlagen. Und seit 2088 verfügt BUS über einen eigenen Fuhrpark von 28 Fahrzeugen. Der Rhein ist eine der Hauptverkehrsadern im Wasserbereich in Europa und hier ist der Bendorfer Hafen bestens aufgestellt, die gute Anbindung an die nahen Autobahnen wird ebenso begrüßt und ein positiver Trend in die Zukunft ist zu verzeichnen.