Allgemeine Berichte | 17.12.2012

Brücke in Urbar bei Abrissarbeiten eingestürzt

Sechs Arbeiter zum Teil schwer verletzt - Staatsanwalt nimmt Ermittlungen auf

Brücke in Urbar bei Abrissarbeiten eingestürzt

Urbar. Sie war in die Jahre gekommen, die Fußgängerbrücke über die B 42 und die Bahngleise in Urbar. „Wir hatten in der letzten Zeit immer ein mulmiges Gefühl, wenn wir die Brücke benutzten“, sagt eine Anwohnerin. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sollte dieses Bauwerk abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt werden.

Bei den Abbrucharbeiten stürzte am Samstag gegen 18.15 Uhr ein Teil des maroden Bauwerks zusammen und begrub sechs Arbeiter unter sich - alle befinden sich in Neuwied oder Koblenz im Krankenhaus - zwei Personen wurden schwer verletzt. Immer wieder musste während der Rettungsaktion die Statik der Trümmerteile durch Fachleute geprüft werden. Ein Arbeiter konnte erst mit schwerem Gerät nach fast drei Stunden unter den Betonmassen geborgen werden. Man rechnete mit dem Schlimmsten, doch ein Baufahrzeug dämpfte die Wucht der Betonmassen, sodass er lebend, doch schwer verletzt, gerettet werden konnte. Die Ursache für diesen Unfall ist noch unklar. Polizeisprecher Friedhelm Georg: „Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Man ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Baugefährdung.“

Wie kam es zu dem Unfall ?

Im Nachhinein stellt sich wie immer die Frage, ob dieses schwere Unglück hätte vermieden werden können. Schon jedes Kind weiß, dass wenn man stützende Elemente von einem Bauwerk entfernt, die Stabilität gefährdet ist. Hat man mit dem Abriss zu lange gewartet ? Wurde die Stabilität falsch eingeschätzt oder ging man die Abrissarbeiten nicht richtig an ? Waren die Abbrucharbeiten nicht richtig gesichert ?

Diese Fragen wird nun ein Gutachten klären. Zur Zeit bleibt die Behelfsbrücke über die Gleise bestehen. Wann die neue Brücke am Kanuheim montiert wird, steht noch nicht fest. Zunächst muss geklärt werden, warum es zu dem Unfall kam. Der Einsatzleiter und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar, Fred Pretz, dankte den rund neunzig Rettungskräften für ihren beispielhaften Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

AND

Brücke in Urbar bei Abrissarbeiten eingestürzt

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