„Patienten fragen – Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein antwortet“
Bypass-OP kann oft vermieden werden
Kardiologe des Kemperhofs informiert am 3. Februar umfassend
Region. Die Behandlung der Koronaren Herzerkrankung stützt sich im Wesentlichen auf drei Säulen - die konservative, also medikamentöse Therapie, die interventionelle Therapie durch die Implantation von Stents im Herzkatheterlabor oder die operative Therapie, durch das Anlegen von Bypassgefäßen im Operationssaal durch den Herzchirurgen. Dr. Waldemar Bojara, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, Kemperhof, erläutert die unterschiedlichen Therapieansätze im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patienten fragen - Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein antwortet“, am Dienstag, 3. Februar, 18 Uhr, im Konferenzzentrum des Kemperhofs. „Neben der klinischen Symptomatik des Patienten, also den Beschwerden unter denen der Patient leidet, spielt der objektive Nachweis einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels bei der Auswahl des Therapieverfahrens die entscheidende Rolle“, sagt Bojara und ergänzt: „Moderne Verfahren, wie die intrakoronare Druckmessung (FFRmyo), haben in den vergangenen Jahren zu der Erkenntnis geführt, dass eine Bypass-OP in sehr vielen Fällen vermieden werden kann und der Großteil der betroffenen Patienten durch eine Therapie mit Stents im Herzkatheterlabor oder gar durch eine medikamentöse Therapie optimal behandelt ist.“
Am Dienstag, 10. Februar, 18 Uhr, wird die Reihe am Ev. Stift St. Martin (Johannes-Müller-Straße 7, Konferenzraum 11 OG) mit dem Thema „Unklarer Handschmerz - was ist häufig und wie kann mir geholfen werden?“ und am Kemperhof (Koblenzer Straße 115-155, Konferenzraum) mit „Leistenbruch und andere Brucharten - wann sollte operiert werden?“ fortgesetzt. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht notwendig. Informationen gibt es bei der Pressestelle, Tel. (02 61) 49 91 00 4 oder Tel. (02 61) 13 71 68 5. Eine Gesamtübersicht der Reihe bietet die Seite www.gk.de.
