Politik | 25.03.2014

Frühjahrsempfang des CDU-Stadtverbands Bendorf

Vor den Kommunalwahlen herrscht Aufbruchstimmung

Landrat Dr. Alexander Saftig (v.l.n.r.) , Josef Dötsch (MdL), Julia Klöckner (MdL), Bürgermeisterkandidat Michael Kessler, Werner Dietz, Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer. privat

Bendorf. Aufbruchsstimmung brachte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende, rheinland-pfälzische Landesvorsitzende und Fraktionschefin der CDU-Landtagsfraktion in Mainz, Julia Klöckner, mit. Und das passte so richtig zum Frühjahrsempfang des Bendorfer CDU-Stadtvorstands im Berghotel „Rheinblick“, der diesmal ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunal-, Bürgermeister- und Europawahlen stand. Auch der CDU-Bürgermeisterkandidat für Bendorf, Michael Kessler, strahlte Optimismus aus, als er sein Programm für eine zukunftsfähige Stadt vorstellte.

In einem pointierten Streifzug durch die Bundes- und Landespolitik fasste Julia Klöckner zusammen, was den Menschen derzeit besonders auf den Nägeln brennt. So wandte sie sich explizit gegen die Gleichmacherei der SPD-geführten Landesregierung in der Bildungspolitik: „Wir wollen nicht eine Schulart für alle, sondern für jedes Kind seine Schule, in der es optimal gefördert wird“, sagte sie. Auch die Behauptung der Grünen, die Unterbringung in einer Kita sei auf jeden Fall besser als die liebevollste Erziehung zu Hause, wies Klöckner als Diskriminierung vieler Eltern scharf zurück. Und mit Bezug auf den in Rheinland-Pfalz generell kostenlosen Kita-Platz fragte sie: „Ist das etwa gerecht, wenn Menschen mit kleinem Einkommen über ihre Steuern die kostenlosen Plätze für Kinder besser gestellter Eltern mitfinanzieren müssen?“

Nürburgring, Flugplatz Hahn, Schlosshotel Zweibrücken - angesichts solcher Millionengräber sei es mit einer einfachen Entschuldigung seitens der Landesregierung nicht getan, fuhr Klöckner fort. „Immer wenn wir im Landtag bei diesen Problemen nachgehakt haben, warf man uns vor, wir redeten nur die Dinge schlecht. Dass sie aber tatsächlich schlecht gehandhabt wurden, wissen wir inzwischen alle“.

Bürgermeisterkandidat Michael Kessler setzte bei seinem Blick in die Zukunft Bendorfs auf die engagierten und leistungsbereiten Menschen in der Stadt. „Bendorfs Reichtum liegt nicht auf Bankkonten, unser Kapital sind die Menschen“, betonte er. „Wir haben engagierte Unternehmer, innovative Handwerker und Gewerbetreibende, flexible verlässliche Dienstleister, einen florierenden Hafen und viele ehrenamtlich tätige Mitbürgerinnen und Mitbürger. Deren Kräfte und Ideen will ich bündeln und zum Wohle Bendorfs zusammenführen“.

Aufmerksam zuhören, sich Zeit nehmen für die Anliegen der Bürger und wohl überlegt entscheiden will Michael Kessler. „Die Menschen sollen wissen, dass ihnen im Rathaus weitergeholfen wird. Und die Menschen müssen sich wohlfühlen in ihrer Stadt“, betonte Kessler. Darum werde er sein Augenmerk auch speziell auf die Fortentwicklung der Innenstadt richten, damit das Wohnen, Arbeiten und die Freizeitgestaltung besser möglich werden. Gleichermaßen seien die Wirtschaft, der Tourismus und die Förderung des „Wir-Gefühls“ seine wichtigen Themen.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer, der sich über 140 Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens bei dem Frühjahrsempfang freuen durfte, betonte, dass die Christdemokraten mit einer starken Kandidatenliste und einem hervorragenden Bürgermeisterkandidaten bestens aufgestellt und wiederum bereit seien, politische Verantwortung zu übernehmen, um die Stadt Bendorf weiter voran zu bringen.

Abschließend dankte er Julia Klöckner für ihre mitreißende informative Rede und überreichte ihr ein Exemplar der legendären „Sääner Meck“, die die hohe Kunst der einstigen Gießer auf der Sayner Hütte eindrucksvoll unter Beweis stelle.

Pressemitteilung

CDU-Stadtverband Bendorf

Landrat Dr. Alexander Saftig (v.l.n.r.) , Josef Dötsch (MdL), Julia Klöckner (MdL), Bürgermeisterkandidat Michael Kessler, Werner Dietz, Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer. Foto: privat

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