Politik | 06.05.2014

Freie Wählergruppe Bendorf e.V.

WUM tritt zum vierten Mal zur Kommunalwahl an

Bendorf. Als die WUM - Freie Wählergruppe der Umweltinitiative Mittelrhein e.V. - 1999 zum ersten Mal mit einer Liste für den Stadtrat der Stadt Bendorf kandidierte, das von den Systemparteien bisher innegehabte politische Meinungsmonopol in Bendorf in Frage stellte, hielten die in Bendorf etablierten Parteien die WUM für eine „Eintagsfliege“.

Die vergangenen 15 Jahre haben das Gegenteil bewiesen. Zwischenzeitlich ist die WUM in Bendorf zu einer festen kommunalpolitischen Institution geworden.

Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Vertreter der WUM im Stadtrat der Stadt Bendorf eine von den etablierten Parteien unabhängige, ausschließlich an den Interessen der Bendorfer Bevölkerung orientierte Kommunalpolitik betrieben haben, ihre Entscheidungen sich ausschließlich am Gemeinwohl orientierten.

Überblick über Arbeit und Situation

In einer Mitgliederversammlung gaben die Fraktionsmitglieder Wilhelm A. Eiter und Ingeborg Kopp einen Überblick über die Arbeit im Stadtrat der Stadt Bendorf und die Situation der Stadt Bendorf.

Während die Arbeit im Stadtrat der Stadt Bendorf von den in Bendorf etablierten Parteien bestimmt wurde, Anträge und Anregungen der WUM in der Regel auf „taube Ohren“ stießen, hat die Präsenz der WUM im Stadtrat der Stadt Bendorf dazu geführt, dass die Arbeit des Stadtrates und seine Entscheidungen transparenter wurden. Obwohl Bendorf bedingt durch seine Verkehrsanbindungen - Autobahn, Eisenbahn, Rheinhafen - für Industrie- und Gewerbeansiedlungen und auch als Wohnort hervorragend geeignet ist, wurden diese Chancen in der Vergangenheit wenn überhaupt, dann nur sehr unzureichend genutzt. Hinzu kommt, dass durch die Verschuldung der Stadt - sowohl durch Investitions- als auch durch Liquiditätskredite - der finanzielle Spielraum der Stadt Bendorf auf fast Null reduziert ist. Eine Besserung ist hier nicht in Sicht. Wurden doch in der Vergangenheit von ihren Befürwortern so genannte „zukunftsorientierte Projekte“ angestoßen, deren Planungen die Verschuldung der Stadt Bendorf weiter erhöhen.

Und dies, obwohl die Verwirklichung der „angestoßenen Projekte“ nur in den Fantasien ihrer Befürworter bestand beziehungsweise besteht. Als Beispiel seien die jahrelange Fehlplanung des Rheinradweges zwischen Bendorf und Vallendar, die rund 110.000 Euro die Stadt Bendorf an Planungskosten kosteten, und die nunmehr für die Planung einer zentralen Sportanlage zwischen den Stadtteilen Sayn und Mülhofen - die in den nächsten 30 Jahren aller Voraussicht nach nicht gebaut werden kann - bereitgestellten Planungskosten in Höhe von rund 80.000 Euro genannt. Es kommt noch hinzu, dass von der bisherigen Mehrheit des Stadtrates der Stadt Bendorf keinerlei Bereitschaft zur Änderung ihrer Haushaltspolitik erkennbar war. Über Lippenbekenntnisse kam man in der Vergangenheit nie hinaus.

Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat

Die WUM, die sich bereits seit Jahren für eine solide Haushaltswirtschaft der Stadt Bendorf einsetzt, hat in einer Mitgliederversammlung ihre Kandidatinnen/Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat am 25. Mai 2014 gewählt. Die Wahl wurde ohne Vorgaben des Vorstandes vorgenommen. Auf die ersten zehn Plätze der Kandidatenliste wurden Eva Maria Heuser, Andreas Langer, Murat Colakoglu, Patricia Helm, Frank Retterath, Michael Ockenfels, Horst Dielentheis, Wilhelm A. Eiter, Ingeborg Kopp und Ingrid Sacher gewählt.

Die Kandidatinnen/Kandidaten der WUM sind der Überzeugung, dass die konstruktive Arbeit der WUM - nicht im Interesse der etablierten Parteien und ihrer Vertreter, sondern im Interesse der Allgemeinheit zu wirken - weiter fortgesetzt wird und dass in Bendorf das Wohl der Allgemeinheit endlich über parteipolitischen und persönlichen Interessen stehen muss.

Pressemitteilung

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