Kita St. Franziskus in Weißenthurm eröffnet: 3,9 Millionen Euro wurden investiert
115 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren können zukünftig betreut werden
Weißenthurm. In Weißenthurm ist die neue Kita St. Franziskus offiziell eröffnet worden. Die Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm, die den Neubau verantwortet, übergab die Einrichtung an die katholische KiTa gGmbH, die als freier Träger den Betrieb der Kita übernommen hat. 115 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren können dort zukünftig betreut werden.
Ein „starkes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Kommune und freiem Träger“ nannte der Bürgermeister der VG Weißenthurm, Thomas Przybylla, die Vorgehensweise, dass die Verwaltung für die Kita gGmbH gebaut hat. „Dadurch ermöglichen wir einer Traditionseinrichtung, in der Stadt Weißenthurm ein zeitgemäßes Kindertagesbetreuungsangebot aufzubauen“, sagte er bei der Eröffnungsfeier, an der neben dem ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Achim Hütten, dem Weißenthurmer Stadtbürgermeister Johannes Juchem und weiteren kommunalpolitischen Vertretern aus der VG auch KiTa gGmbH-Geschäftsführer Michael Schlusemann mit der Gesamtleiterin Weißenthurm, Nicole Tomczak sowie die Leiterin der Kita St. Franziskus, Nicole Heinen teilnahmen.
Synergie-Effekte genutzt
Der Ersatzbau für die bisherige Kita St. Franziskus, die in der Kirchstraße ansässig war, bietet Platz für bis zu 115 Kinder. Mit geringfügigen Änderungen ist das Gebäude baugleich mit der Kita Lehpfad in Urmitz. Der zugrundeliegende Entwurf von VG-Architekt Peter Meurer dient der Verwaltung als Musterplanung, die zukünftig bei weiteren Kita-Neubauten zur Anwendung kommt. „So können Zeit und Kosten für die Planung gespart und Synergie-Effekte genutzt werden“, betonte Bauamtsleiter Gino Gilles. Auf dem rund 3.600 Quadratmeter großen Grundstück auf dem ehemaligen Gelände der Schultheis-Brauerei ist ein eingeschossiges, modernes, helles Gebäude entstanden, das neben vier Hauptfunktionsräumen einen Bewegungsraum und ein Bistro sowie Neben- und Verwaltungsräume beherbergt. Allen gemeinsam ist eine großzügige Verglasung, die vielfältige Sichtbezüge nach draußen bietet. Die Fassade der neuen Kita St. Franziskus ist mit gezielt gesetzten Akzenten in einem warmen Mittelblau gestaltet. Insgesamt stehen in der neuen Einrichtung knapp 1.100 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Auf dem Außengelände wird es Spiel- und Erlebniszonen für die verschiedenen Altersstufen der Kinder geben. „Mit dem Konzept erfüllen wir alle Anforderungen an eine zeitgemäße Pädagogik und werden den Erfordernissen des rheinland-pfälzischen Kindertagesstättengesetzes gerecht“, erklärte der Leiter des Fachbereiches Familie, Jugend und Bildung, Sven Normann und verwies insbesondere auf eine ununterbrochene Betreuung bis 14 Uhr inklusive eines warmen Mittagessensangebotes.
Besucherinnen und Besucher konnten sich eineneigenen Eindruck machen
Abläufe und pädagogische Möglichkeiten der Einrichtung sind in der Urmitzer Kita Lehpfad bereits erprobt. Details des offenen Konzeptes für die Kita St. Franziskus erläuterte Leiterin Nicole Heinen bei der Eröffnung. Beim anschließenden Rundgang konnten sich die Besucherinnen und Besucher einen eigenen Eindruck des Neubaus machen, den Pfarrer Thomas Gerber segnete. „Wir sind davon überzeugt, dass Kindertageseinrichtungen in freier und kommunaler Trägerschaft wichtig für eine qualitativ gute Kindertagesbetreuung in der Verbandsgemeinde sind“, sagte Normann.
Investiert hat die VG Weißenthurm in das Gebäude rund 3,9 Millionen Euro. Trotz Lieferengpässen und gestiegener Materialkosten wegen des Ukraine-Krieges konnten die veranschlagten Baukosten von 3,915 Millionen Euro nahezu eingehalten werden. Alleine schultern muss die Verwaltung die Kosten jedoch nicht: Vom Land Rheinland-Pfalz gab es einen Zuschuss in Höhe von 450.000 Euro, der Kreis Mayen-Koblenz bewilligte eine Förderung von 142.450 Euro und das Bistum Trier beteiligte sich mit 245.000 Euro. „Gut ausgestattete und ausreichend viele Kinderbetreuungsplätze, die dem Bedarf der Familien in der VG Weißenthurm gerecht werden, haben für die Verwaltung sehr hohe Priorität“, betonte Bürgermeister Thomas Przybylla und verwies dabei auf die „wichtige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der KiTa gGmbH.
Wie dringend Kitaplätze in der Stadt Weißenthurm benötigt werden, zeigt sich auch daran, dass die Verbandsgemeindeverwaltung rund 500.000 Euro in die Ertüchtigung der bisherigen Kita St. Franziskus in der Weißenthurmer Kirchstraße investieren wird. In diesem Sommer soll die Einrichtung dann als kommunale Kita wieder in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig plant die VG, zeitnah mit dem Bau der Kita Rosenstraße zu beginnen, der analog der Kitas Lehpfad und St. Franziskus errichtet werden wird.
Pressemitteilung der
VG Weißenthurm
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