Allgemeine Berichte | 18.11.2025

Bei vorherigen Fällen konnte durch DNA-Analysen als Ergebnis "Wolf" nachgewiesen werden

15.11.: Weitere tote Schafe mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers

Symbolbild.Foto: Pixabay

Westerwald. Am Samstag, den 15.11.2025 wurde aus der Ortsgemeinde Ingelbach (VG Altenkirchen-Flammersfeld, Landkreis Altenkirchen) ein Schadensfall mit 3 toten Schafen mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Das meldet das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO). Eine Begutachtung vor Ort wurde noch am selben Tag durchgeführt.

Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden. Die Beteiligung eines großen Beutegreifers kann derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald

Schadensfall: vier tote und sechs verletzte / notgetötete Schafe

Am Samstag, dem 25.10.2025 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 4 toten sowie 6 verletzten und notgetöteten Schafen aus der Verbandsgemeinde Asbach (Landkreis Neuwied) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt.

Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis "Wolf" mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation mit dem Individuum GW4620f - einer weiblicher Nachwuchs des Leuscheider Rudels - nachgewiesen. Die weitere Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.

Bei der Begutachtung konnte die Herdenschutzsituation zum Zeitpunkt des Übergriffs nicht beurteilt werden. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald

Schadensfall: zwei tote Schafe

Am Freitag den 24.10.2025 wurde aus dem Gemeindegebiet Breitscheid (VG Hamm/Sieg, Landkreis Altenkirchen) ein Schadensfall mit 2 toten Schafen mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis "Wolf" mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation mit dem Individuum GW1896m nachgewiesen.

Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des wolfsabweisenden Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald

Schadensfall: ein totes Schaf

Am Samstag den 25.10.2025 wurde aus dem Gemeindegebiet Fluterschen (VG Altenkirchen-Flammersfeld, Landkreis Altenkirchen) ein Schadensfall mit 1 toten Schaf mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis "Wolf" mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation mit dem Individuum GW1896m nachgewiesen.

Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des wolfsabweisenden Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald

Schadensfall: ein totes Damwild

Am Samstag den 01.11.2025 wurde aus dem Verbandsgemeinde Asbach (Landkreis Neuwied) ein Schadensfall mit 1 toten Stück Damwild mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis "Wolf" mit dem Haplotyp HW01- daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation mit dem Individuum GW1896m nachgewiesen.

Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des wolfsabweisenden Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.

Pressemitteilung Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO)

Symbolbild. Foto: Pixabay

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juli 2026
150 Jahre Jubiläum
Sonderpreis 150 Jahre
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Jubiläum
Empfohlene Artikel
In Kreuzberg ist die Aufweitung der Ahr schon vollzogen. Das kleine Foto zeigt die Situation vor der Maßnahme.  Foto: GS
40

Kreis Ahrweiler. HoRaK- diese Abkürzung steht für ein Wortungetüm, das gleichzeitig die Zukunft des Kreises Ahrweiler in sich birgt. HoRak ist die Stabsstelle Hochwasserresilienz und Aufbaukoordination der Kreisverwaltung Ahrweiler. In dieser ist alles gebündelt, was dazu beitragen kann, künftige Katastrophen wie die Flut vor fünf Jahren zu verhindern.

Weiterlesen

Preisübergabe in Berlin.  Foto: Tim Keweritsch
18

Remagen/Berlin. Der Weltladen Remagen-Sinzig feiert in diesem Jahr seinen 45. Geburtstag und und macht sich mit dem Gewinn eines Fairtrade Awards nun selbst ein Geschenk. Am vergangenen Donnerstag hat Fairtrade Deutschland zum zehnten Mal die herausragendsten Akteurinnen und Akteure des fairen Handels geehrt. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, gilt als wichtigster Preis für Akteure des fairen Handels.

Weiterlesen

Judith Grobelny hilft mit Herz und Leidenschaft.  Foto: privat
23

Kreis Ahrweiler. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die anpacken, helfen und Verantwortung übernehmen. In der neuen BLICK aktuell-Serie „HeimatHelden“ stellen wir diese besonderen Menschen vor. Heute: Judith Grobelny aus Sinzig, die sich seit vielen Jahren mit großem Engagement beim Deutschen Roten Kreuz einsetzt. Rund 1.000 Ehrenamtliche engagieren sich in den neun Ortsvereinen des DRK-Kreisverbands Ahrweiler.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
344

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Symboldbild.
1422

Nach dem schweren Unfall in der Bismarckstraße sucht die Polizei nach Zeugen

10.07.: Nach schwerem Unfall in Andernach: Beifahrerin außer Lebensgefahr

Andernach. Am 9. Juli 2026 ereignete sich um 10:45 Uhr in Andernach an der Kreuzung Bismarckstraße/Breite Straße ein schwerer Unfall. Die Polizei hat inzwischen bekannt gegeben, dass sich die Beifahrerin des Unfallfahrzeugs außer Lebensgefahr befindet. Sobald ihr Gesundheitszustand es erlaubt, wird sie von der Polizei befragt, um den Hergang des Unfalls aufzuklären. Auch weitere Zeugen sollen zu dem Vorfall befragt werden.

Weiterlesen