Allgemeine Berichte | 19.12.2025

Laboruntersuchung ohne Hinweis auf eine Großkatze

19.12.: Ermittlungen zur möglichen Großkatzen-Sichtung abgeschlossen

Foto: VG Altenahr

VG Altenahr. Die Verbandsgemeinde Altenahr schließt die Ermittlungen und die öffentliche vorsorgliche Bevölkerungsinformation zur möglichen Sichtung eines größeren, katzenartigen Tieres im Waldgebiet bei Kalenborn vom 12. November 2025 ab.

Die Verwaltung teilt mit, dass die labortechnische Untersuchung der im Sichtungsgebiet gefundenen Losung keine Hinweise auf eine Großkatze oder ein anderes ungewöhnliches oder gefährliches Tier ergeben hat.

Das beauftragte Fachlabor führt in der Zusammenfassung der Ergebnisse und Begutachtung aus: „In der Probe konnten Canidae-spezifische STR-Signale nachgewiesen werden sowie eine auswertbare Cytochrom-B-Sequenz der mitochondrialen DNA, die auf einen Caniden (Hundeartigen) als Verursacher hinweist. Es ist daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich um die Hinterlassenschaften eines Caniden handelt. Ob Wolf oder Hund, ist nicht sicher festzustellen; Fuchs oder Schakal ist auszuschließen.“

Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse wird davon ausgegangen, dass nicht von einer Gefahr für die Bevölkerung oder Haustiere ausgegangen werden muss. Zudem sind seit der Erstmeldung vom 12. November 2025 keine weiteren gesicherten Sichtungen eines ungewöhnlichen Tieres mehr eingegangen.

Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr zeigt sich erleichtert: „Wir sind froh, dass sich der Verdacht auf ein gefährliches Tier nicht bestätigt hat. Die Entscheidung zur vorsorglichen Bevölkerungsinformation war zum damaligen Zeitpunkt richtig und verantwortungsvoll, um jegliches Risiko auszuschließen. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich besonnen verhalten und uns mit wichtigen Hinweisen unterstützt haben. Mit der vorliegenden Laboranalyse können wir den Vorgang nun beenden.“

Die vorsorglichen Hinweise für Waldbesucher, insbesondere die Anleinpflicht für Hunde, bleiben als allgemeingültige Vorschrift zur Rücksichtnahme auf heimische Wildtiere weiterhin bestehen.

Pressemitteilung VG Altenahr

Weitere Themen

Foto: VG Altenahr

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kleinanzeige Zaunbau
Saunanazeige Sommeraktion OB
Titel-Anzeige
Tank leer? / -
First Friday Anzeige Juli
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606 / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Kirschbaumfest Oberlützingen
Empfohlene Artikel
Aufgrund unwegsamen Geländes wurde ein erkrankter Wildcamper mit einem Rettungshubschrauber mit Rettungswinde aus dem Langfigtal gerettet. Foto: Stephan Knieps / FFW VG Altenahr
207

Altenahr. Zu einem technisch und logistisch anspruchsvollen Rettungseinsatz kam es am Donnerstagmorgen, 16. Juli 2026, im Altenahrer Langfigtal. Ein akut erkrankter 20-jähriger Mann musste mittels eines Rettungshubschraubers mit Rettungswinde aus einem schwer zugänglichen Bereich des Naturschutzgebietes gerettet werden. Zusammen mit einem Begleiter hatte er einige Tage dort illegal campiert und erkrankte währenddessen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
2274

Gewaltsame Auseinandersetzungen und ein Todesfall halten die Polizei in Koblenz in Atem

01.08.: Dramatische Nacht in Koblenz: 29-Jähriger stürzt in die Mosel und stirbt

Koblenz. In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2026 kam es in der Altstadt von Koblenz zu mehreren Vorfällen, die derzeit von der Polizei untersucht werden. Zwischen 3 und 5 Uhr morgens ereigneten sich am Florinsmarkt, in der Burgstraße und am Peter-Altmeier-Ufer mindestens drei körperliche Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Personen oder Gruppen. Bei einer dieser Auseinandersetzungen...

Weiterlesen